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·5. September 2026

Sechs Gegentore in zwei Ligaspielen – die Abwehr des 1. FC Köln ist weiterhin eine Baustelle

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Sechs Gegentore in zwei Ligaspielen – die Abwehr des 1. FC Köln ist weiterhin eine Baustelle

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Simon Bartsch

5 September, 2026

Die sieben Gegentreffer in den Generalprobe-Spielen gegen den SC Paderborn im August sollten eigentlich eine Warnung sein. Doch nun folgte die nächste dicke Packung. Eine, die noch höher hätte ausfallen müssen für den 1. FC Köln: Wird die Abwehr zum Problem?

Sechs Tore kassierten die Kölner schon in den bisherigen beiden Liga-Spielen. Das gegen Top-Teams der Liga, die andere Ambitionen haben. Doch schon in der Vorbereitung fielen Schwierigkeiten im Defensivverbund auf. Und das könnte zum Problem werden.

Gideon Mensah war noch der beste Abwehrspieler (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

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Wirklich laut schienen die Alarmglocken bei den FC-Verantwortlichen nach der 1:4-Niederlage beim VfB Stuttgart am Freitagabend nicht zu schrillen. Trotz des teils desolaten Auftritts der Kölner Hintermannschaft, verfielen weder René Wagner noch Thomas Kessler in blanke Hysterie. Im Gegenteil: Die Kölner Verantwortlichen benannten da auch gute Aspekte. So gab Kessler zwar zu, dass es viele Dinge gäbe, die man dann auch mal analysieren und ansprechen müsse, der Geschäftsführer sagte aber auch, dass er viel Positives gesehen habe. „Ich finde, wir hätten drei, vier Tore schießen können. Wir können jetzt natürlich nicht immer davon ausgehen, dass jeder Schuss in der Bundesliga auch ein Treffer ist“, so der Geschäftsführer.

Stimmt. Und aus Kölner Sicht war das auch gut so. Denn wenn es so wäre, hätte der FC vielleicht drei Treffer auf dem Konto gehabt, aber Stuttgart gefühlt zweistellig dagestanden. Gerade die Kölner Hintermannschaft dürfte froh gewesen sein, als es ohne die große Nachspielzeit in die Kabine ging.


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Marvin Schwäbe

1

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3

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5

6

Lesernote Ø –

Gideon Mensah

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Luka Lochoshvili

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Jahmai Simpson-Pusey

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Alessio Castro-Montes

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Tom Krauß

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Paul Okon-Engstler

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Isak Johannesson

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Jan Thielmann

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Linton Maina

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Ragnar Ache

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Mikey Moore

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Ellyes Skhiri

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Marius Bülter

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Reigan Heskey

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

Imad Rondic

1

2

3

4

5

6

Lesernote Ø –

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Thomas Kessler will nichts „in Frage stellen“

Die Stuttgarter Offensive hatte leichtes Spiel, kam gleich zu mehreren Großchancen und scheiterte wahlweise am Aluminium, den eigenen Nerven oder eben dem Kölner Keeper. Unter anderem prüften Josha Vagnoman und Dzenan Pejcinovic innerhalb von wenigen Minuten gleich doppelt die Stabilität der Latte. Deniz Undav und Grische Prömel fanden im FC-Torhüter ihren Meister. Die Stuttgarter Offensivspieler brannten ein größeres Feuerwerk ab, als die FC-Fans vor dem Spiel mit Pyros aus dem Block.

Und das eben auch, weil die Gäste-Abwehr viel zu löchrig, unorganisiert, chaotisch war. Trotz der Verpflichtung der beiden Defensiv-Routiniers Luka Lochoshvili und Gideon Mensah, immerhin beide Nationalspieler und mit dreistelligen Pflichtspielen in den Beinen, fehlt es der Kölner Abwehr an Stabilität. „Das ist eine Champions-League-Mannschaft. Da kann man auch mal mit drei Toren im Unterschied ein Fußballspiel verlieren“, sagte Kessler. „Es gibt für mich keinen Anlass, irgendwas jetzt in Frage zu stellen“, so Thomas Kessler.



Tatsächlich ist die Saison noch jung und die Kölner spielten in der Liga zum Auftakt gegen den Tabellenvierten und den Tabellenfünften der Vorsaison. Kessler betonte zu recht, dass Stuttgart eine „andere Kragenweite“ sei. Der Champions-League-Teilnehmer hat andere Ambitionen, kann von der Bank anders nachlegen, mit Akteuren wie Jamie Leweling oder Ermedin Demirovic. „Ich glaube, die spielen nicht ohne Grund in der Champions League und haben dann auch nicht ohne Grund andere Saisonziele“, erklärte Kessler. Nur sind die Probleme in der Defensive nun keine Neuheit. Auch gegen den Drittligisten aus Würzburg sah die Kölner Defensive nicht immer gut aus.

Vor allem aber schimmern da dann noch die sieben Gegentreffer aus den beiden Testspielen gegen den SC Paderborn vor knapp drei Wochen durch – immerhin ein Liga-Konkurrent, den man gerne hinter sich lassen würde und eben die Generalprobe vor dem Pflichtspielstart und damit ein Spiel eher zum Ende der Vorbereitung. Für René Wagner geht es nun darum, möglichst schnell Stabilität in der Hintermannschaft zu finden. Denn geht die Tendenz weiter in diese Richtung, werden die Alarmglocken doch schnell schrillen.

Hat sich der 1. FC Köln in der Defensive verstärkt?

Mit Gideon Mensah, Borna Sosa und Luka Lochoshvili haben die Geißböcke in der Hintermannschaft viel Erfahrung dazu verpflichtet.

Wie viele Spieler hat der FC im Sommer verpflichtet?

Ohne die nachverpflichteten Leihen haben die Kölner zehn neue Spieler geholt. Allerdings sind darunter mit Gil Neves und Martin James auch Akteure, die für die U21 vorgesehen sind.

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