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·19. Juli 2026
„Sehr gelungener Test“ trotz Niederlage gegen den Partnerverein: Die U21 des 1. FC Köln verliert das Testspiel gegen Sanfrecce Hiroshima

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Redaktion
19 Juli, 2026
Über viermal 30 Minuten zeigten die Jungböcke dennoch eine gute Leistung gegen einen starken Gegner.
Luis Stapelmann vom 1. FC Köln (Foto: Fabio Deinert/Getty Images)
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Von Matthias Wilhelm
Auf Platz 7 des RheinEnergieSportparks am Geißbockheim kam es am Samstagmittag zu dem Duell der beiden Partnervereine Sanfrecce Hiroshima und dem 1. FC Köln. Dabei musste sich die Kölner Reserve dem Gegner aus Japan mit 2:1 geschlagen geben. Obwohl sich immer wieder kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten in das Kölner Spiel einschlichen, konnte der FC nicht nur über weite Teile gut gegenhalten, sondern sich auch selbst einige gefährliche Chancen herausspielen. Trainer Manuel Hartmann sprach nach der Partie von einem „sehr gelungenen Test für beide Mannschaften.“
Ein gemeinsames Teamfoto vor dem Anpfiff und schon rollte der Ball. 120 Minuten aufgeteilt in vier jeweils 30 Minuten lange Viertel standen auf dem Programm. Die ersten Minuten boten sofort ein munteres Hin und Her, wenn auch zunächst ohne zwingende Torchancen. Nach einem torlosen ersten Viertel waren es dann zunächst die Japaner, die in den zweiten 30 Minuten gleich doppelt zuschlugen. Die Mannschaft um den Ex-Bochumer Takuma Asano nutzte zwei Unaufmerksamkeiten in der Kölner Hintermannschaft aus und stellte innerhalb weniger Minuten auf 0:2 aus FC-Sicht. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Innenverteidiger Luc Dabrowski nach einem Standard den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie drückte.
Sanfrecce wechselte anschließend für die zweiten 60 Minuten die gesamte Mannschaft aus. Der 17-Mann-Kader der Geißböcke gab das hingegen nicht her. Erstmalig zum Einsatz in dieser Vorbereitung kam U19-Vize-Europameister Luis Stapelmann, der in der zweiten Hälfte zunächst in der Innenverteidigung neben Routinier Niklas Hoffmann spielte. Trotz einiger Wechsel auf beiden Seiten fielen keine weiteren Tore mehr, womit das Spiel nach zwei Stunden Spielzeit mit 1:2 endete.
Ein Grund für den kleinen Kader war auch, dass mit Jonathan Friemel, Maik Akumu, David Fürst, Malek El Mala, Nilas Yacobi, Kristiyan Irmiev und Yannick Mausehund gleich sieben Spieler im Kader der Profis für das Testspiel gegen Rheinsüd Köln standen, die letzte Woche noch mit der FC-Reserve im Trainingslager waren. Auch wenn Hartmann diese Spieler natürlich gerne dabei gehabt hätte, sieht er diese Entwicklung dennoch „erfreulich“ und als „genau das Ziel“ seiner Arbeit bei der U21 an.
Mit von der Partie waren jedoch Fynn Schenten und Cenny Neumann, die beide bereits in der abgelaufenen Spielzeit für die Profis in der Bundesliga aufgelaufen sind. Für beide sowie weitere Spieler wie Emin Kujovic oder Patrik Kristal wird derzeit nach möglichen Leihstationen gesucht. Schenten soll dabei kürzlich eine stadtinterne Leihe in die 3. Liga zu Viktoria Köln abgelehnt haben. Wie es mit ihm weitergeht und mit welchem Personal die U21 am 01. August im Franz-Kremer-Stadion gegen Wiedenbrück in die Regionalligasaison starten wird, bleibt bis dahin abzuwarten.







































