So erlebt Jahmai Simpson-Pusey den 1. FC Köln: „Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“ | OneFootball

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·5. März 2026

So erlebt Jahmai Simpson-Pusey den 1. FC Köln: „Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

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So erlebt Jahmai Simpson-Pusey den 1. FC Köln: „Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

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Redaktion

5 März, 2026

Jahmai Simpson-Pusey ist zwar erst im Winter zum FC gestoßen, aber einer der Top-Transfers dieser Saison. In der neuen Folge der FC-Doku äußert sich der Innenverteidiger. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey den Start beim 1. FC Köln.

Nach seiner Muskelverletzung stand der Innenverteidiger am vergangenen Wochenende wieder von Beginn an auf dem Platz. Und der Engländer lieferte. Nun äußerte sich Simpson-Pusey über seine Anfangszeit beim FC.

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Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)

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Vor auf den Tag genau zwei Monaten betrat der englische Innenverteidiger spät abends das Team-Hotel im spanischen La Nucia. Jahmai Simpson-Pusey wirkte zurückhaltend und das war sicherlich kein Wunder. Denn der Kölner Neuzugang hatte möglicherweise nicht mit so einer medialen Aufmerksamkeit um seine Person gerechnet. Der aus der U21 von Manchester City nach Glasgow ausgeliehene Innenverteidiger stand in Schottland bisher nicht im Fokus der ganz großen Berichterstattung, kam bei Celtic auf nur einen Einsatz. Der Wechsel zum 1. FC Köln war für den gebürtigen Engländer eine große Umgewöhnung, aber auch eine Chance. „Nach Deutschland zu kommen bedeutet eine Menge mehr Druck, weil ich aus einer langen Periode kam, in der ich nicht gespielt hatte“, so Simpson-Pusey in einem Video der Reihe „Geliebter Fußballclub“ bei fc.de. „Ich habe nun die Möglichkeit, zeigen zu können, was ich kann. Die hatte ich vorher nicht.“

„Sie wollen sehen, ob du Schwimmen kannst“

Und bereits bei der ersten Trainingseinheit in Spanien zeigte der Neuzugang seine Qualitäten und fügte sich in die Mannschaft ein. „Ab dem ersten Tag habe ich mich sehr willkommen gefühlt. Von da an ist alles sehr rund gelaufen“, berichtet der 20-Jährige. „Ich hatte mein erstes Gespräch mit dem Sportdirektor. Ich habe ihn gefragt, ob ich die Möglichkeit bekommen werde, mich zu beweisen und zu zeigen, zu was ich fähig bin. Er sagte mir, als Manager könne er natürlich keine Versprechen machen“, denn letzten Endes entscheidet der Trainer bekanntlich über die Einsatzzeit. Einen Rat bekam der Abwehrspieler jedoch: „Sie schmeißen dich in das kalte Wasser und wollen sehen, ob du schwimmen kannst“, verriet Simpson-Pusey. Und so sollte es kommen. Denn bereits fünf Tage nach seiner Ankunft beim 1. FC Köln berief Lukas Kwasniok den Innenverteidiger auch auf Grund von mangelndem Personal in die Startelf. Und das „an einem kalten Tag in Heidenheim“, erinnert sich der Abwehrspieler.

Sein erstes Spiel Anfang Januar ist bei dem Innenverteidiger noch gut in Erinnerung. „Vor dem Duell in Heidenheim wurde mir gesagt, dass es ein hartes Spiel werden würde. Es war das erste Mal, dass ich im Schnee spielte. Ich war schockiert, aber gleichzeitig war ich glücklich“, berichtet Simpson-Pusey. Die Leistung des Neuzugangs nach nur wenigen Tagen bei der Mannschaft gegen Heidenheim überraschten wohl auch die Zuschauer. Denn der zuletzt mit wenig Spielpraxis ausgestattete Youngster überzeugte mit Ruhe und Übersicht. Kein Wunder also, dass Kwasniok den 20-Jährigen auch im folgenden Heimspiel gegen die Bayern auf den Rasen schickte.

„Da gibt es einen Non-Stop-Support“

Für Simpson-Pusey war die Atmosphäre im Kölner Stadion eine völlig neue Erfahrung. „Es war verrückt. Ich habe es erwartet auf Basis dessen, was ich im Internet gesehen hatte. Zu sehen, wie die Fans sind, ist unfassbar. Da gibt es einen Non-Stop-Support, das ganze Spiel lang“, erinner sich der Engländer. „Meine Familie war da und ich habe nach dem Spiel mit ihnen gesprochen. Und auch sie sagten, das Stadion ist verrückt. Am liebsten würden sie jede Woche zu den Duellen kommen.“ Trotz der Niederlage gegen den Rekordmeister ist der Kölner Innenverteidiger zufrieden mit dem Duell. „Gegen die Bayern haben wir eine gute Performance geliefert und uns gut verkauft“, fasst der 20-Jährige zusammen. Auf die beiden Begegnungen gegen Heidenheim und den FCB folgte für Simpson-Pusey die Partie gegen Mainz – das dritte Spiel in Folge, das der Abwehrspieler in der Bundesliga bestreiten durfte. Es lief rund für den Engländer – eigentlich.

Denn die Serie der Einsätze wurde jäh unterbrochen. „Zwei Tage nach dem Mainz-Spiel in der Trainingseinheit habe ich mich dann verletzt. Das hat mich sehr genervt. Wenn du spielst und du beginnst, dich wieder gut zu fühlen, ist es hart, so einen Rückschlag zu erleben“, erinnert sich der Kölner. „Jetzt bin ich zurück und fühle mich gut.“ Nach seiner Muskelverletzung stand der Engländer gegen die TSG Hoffenheim zunächst als Auswechselspieler auf dem Platz, bekam eine Woche später von Kwasniok gegen den FC Augsburg erneut einen Startelfplatz. „Ich fühle mich jetzt viel wohler. Im ersten Spiel war alles neu, neue Teamkollegen, jetzt kenne ich jeden, bin zurück und kann meine Qualitäten zeigen und auch zeigen, warum ich im Team sein sollte“, so der Defensivspieler. Gegen den BVB wird er wieder zeigen wollen, wie gut er schwimmen kann.


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