come-on-fc.com
·29. August 2026
Souveräner Auftakt, spannende Verpflichtungen und viel Talent – Das erwartet den 1. FC Köln gegen Hoffenheim

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·29. August 2026


Luca Kaiser
29 August, 2026
Der 1. FC Köln trifft zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison direkt auf einen Gegner aus dem internationalen Wettbewerb. Hoffenheim spielte in der vergangenen Saison lange um die Champions-League-Plätze, rutschte am letzten Spieltag jedoch noch in die Europa-League. Für den FC steht damit gleich ein echter Härtetest an, der die Mannschaft in allen Bereichen fordern wird.

Said El Mala gegen die TSG Hoffenheim (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Form: Nach fünf Siegen aus den ersten fünf Testspielen musste die TSG in den letzten Partien der Vorbereitung einige Dämpfer hinnehmen. Auf eine 1:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach folgte eine deutliche 0:3-Pleite bei Tottenham Hotspur. Im zweiten Test gegen die Londoner holte das Team von Trainer Christian Ilzer jedoch ein 2:2‑Unentschieden. Am vergangenen Wochenende war Hoffenheim im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue gefordert. Gegen den Regionalligisten ließen die Blau-Weißen von Beginn an nichts anbrennen und gewannen souverän mit 4:0-Toren. Patrick Wimmer traf doppelt, zudem waren Wouter Burger und Max Moerstedt erfolgreich.
Im Fokus: Mit Nathan de Cat ist Hoffenheim ein echter Transfercoup gelungen. An dem jungen Talent, das für rund 20 Millionen Euro vom belgischen Erstligisten Anderlecht nach Sinsheim wechselte, sollen unter anderem auch der FC Bayern München und Borussia Dortmund interessiert gewesen sein. Der erst 18-Jährige sammelte bei Anderlecht bereits 53 Einsätze für die Profis und ließ dabei immer wieder seine Qualität am Ball sowie sein enormes Spielverständnis aufblitzen. Neben seiner fußballerischen Klasse bringt der 1,92 Meter große Mittelfeldspieler auch die nötige Robustheit für Boden- und Luftzweikämpfe mit. Bei der TSG dürfte de Cat gesetzt sein und viel Spielzeit bekommen.
Sollte er an seine bisherigen Leistungen anknüpfen und sich weiterhin so entwickeln wie in den vergangenen Monaten, könnte Hoffenheim trotz der hohen Ablöse in den kommenden Jahren ein ordentliches Transferplus erzielen. Neben de Cat gilt es auch, Fisnik Asslani im Blick zu behalten. Ein Wechsel des Angreifers zu RB Leipzig scheiterte kurz vor dem Abschluss an Bedenken von RB hinsichtlich Asslanis Verletzungshistorie. Der Kosovare kehrte inzwischen ins Mannschaftstraining der TSG zurück und ist dort voll integriert. Bis zum Ende der Transferperiode kann sich in dieser Personalie allerdings noch etwas tun.
Mehr zum Thema:>> Bülter überzeugte in der Vorbereitung, in der Pflicht noch nicht>> René Wagner über weitere Neuzugänge
Spannende Transfers: Die TSG Hoffenheim musste im Sommer zwei schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Grischa Prömel wechselte ablösefrei zum VfB Stuttgart, Banzoumana Touré zog es zu Newcastle United. Der Verkauf von Touré spülte allerdings rund 50 Millionen Euro in die Kasse und ermöglichte dadurch mehrere interessante Neuverpflichtungen. Mit de Cat, Adam Daghim, Mats Rots, Cajetan Lenz und Alessandro Vogt holte Andreas Schicker gleich fünf Talente mit enormem Entwicklungspotenzial. Gleichzeitig sollen sie der Mannschaft bereits kurzfristig neue Qualität verleihen. Darüber hinaus verpflichteten die Kraichgauer Patrick Wimmer vom VfL Wolfsburg. Der Österreicher verfügt bereits über reichlich Bundesligaerfahrung und kann so eine wichtige Unterstützung für die vielen Talente sein.
Formation: Trainer Christian Ilzer ließ seine Mannschaft in den meisten Testspielen sowie in der ersten Pokalrunde in Aue im 4-4-2-System auflaufen. Zwischen den Pfosten ist Oliver Baumann die klare Nummer eins. Vor dem erfahrenen Schlussmann hat sich Mats Rots im Duell mit Bernardo den Platz auf der linken Abwehrseite erarbeitet. Rechts ist Vladimír Coufal die erste Wahl. In der Innenverteidigung haben sich Albian Hajdari und Ozan Kabak festgespielt. Im zentralen Mittelfeld setzt Ilzer weiterhin auf das Duo Wouter Burger und Leon Avdullahu. Beide bildeten bereits in der vergangenen Saison das Zentrum und ergänzen sich gut. Allerdings ist Cajetan Lenz nah an den beiden dran und könnte im Laufe der Saison zu einem noch härteren Konkurrenten werden.
Auf der linken Außenbahn hat sich Patrick Wimmer seinen Platz erarbeitet, während Top-Talent Nathan de Cat auf der rechten Seite das volle Vertrauen des Trainers genießt. Im Angriff ist der Ex-Kölner Tim Lemperle gesetzt. Neben ihm begann in den vergangenen Wochen Adam Hložek. Allerdings könnte der Tscheche aus der ersten Elf rücken und seinen Platz an Fisnik Asslani oder Andrej Kramarić verlieren, die aktuell noch etwas Trainingsrückstand haben. Besonders spannend ist die Flexibilität in der Offensive. Innerhalb kürzester Zeit kann die Mannschaft auf ein 4-2-3-1 umstellen. Dabei wechseln die Spieler auf den drei Positionen hinter dem Stürmer immer wieder ihre Positionen und stellen den Gegner damit vor neue Aufgaben. Zudem setzt Hoffenheim kaum auf lange Bälle und sucht wann immer möglich spielerische Lösungen.
Mögliche Aufstellung Hoffenheim: Baumann – Rots, Hajdari, Kabak, Coufal – Wimmer, Burger, Avdullahu, de Cat – Hlozek, Lemperle
Hoffenheim verpasste die Champions-League-Teilnahme nur knapp und landete am Ende der vergangenen Saison auf Platz fünf. Damit spielt das Team Europa-League. Zudem hat sich der Verein mit Transfers in Höhe von 70 Millionen Euro verstärkt.
Neuzugang Patrick Wimmer sowie Andrej Kramaríc und Fisnik Asllani sind definitiv Spieler, die im Fokus stehen. Wimmer zeigte sein Können bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals, als er beim 4:0 gegen Aue gleich doppelt traf.
Die Geißböcke treffen am 1. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 am 29. August 2026 auf Hoffenheim. Das Duell wird um 15:30 Uhr im RheinEnergieSTADION angepfiffen.
Live


Live





































