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·29. August 2026
Kathrin Hendrich fällt wohl länger aus: Frauen des 1. FC Köln müssen Verletzungssorgen auffangen

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Daniel Mertens
29 August, 2026
Eigentlich hätte beim 1. FC Köln alles wunderbar sein können nach dem 1:0-Heimerfolg gegen die TSG Hoffenheim. Das Team zeigte nach dem dürftigen Auftritt in Frankfurt eine starke Reaktion und verdiente sich den ersten Dreier. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gab die Trainerin Britta Carlson auf Nachfrage jedoch ein bitteres Update zur Personalsituation. Mit Kathrin Hendrich wird der Star-Zugang des Sommers für unbestimmte Zeit ausfallen.
Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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Die 34-Jährige stand beim Saisonauftakt in Frankfurt noch über die komplette Spielzeit auf dem Platz. Gegen Hoffenheim gehörte sie dagegen nicht zum Kader. Trainerin Britta Carlson erklärte nach der Partie: „Sie ist leider mit einer Verletzung aus Chicago zu uns gekommen, die sie jetzt leider wieder ein bisschen zurückgeworfen hat, obwohl wir gehofft haben, dass es besser wird.“ Wie lange Hendrich fehlen wird, konnte Carlson noch nicht sagen. Die Untersuchungen und die genaue Diagnose seien noch nicht abgeschlossen: „Da sind wir gerade erst in der Findung, wie lange das dauern wird, weil sie eine Problematik am Fuß hatte“, sagte die Trainerin.
Und Hendrich ist nicht das einzige Sorgenkind in der Kölner Defensive. Mit Elise Stenevik und nunmehr auch Saedis Heidarsdottir fehlen zwei weitere Spielerinnen, die als Stütze für die Abwehr vorgesehen waren. Bei Stenevik sei es „ein Problem der Syndesmose, die operiert wurde“, berichtete Carlson, „dann hast du eine längere Ausfallzeit. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sie so schnell zurückkommt.“ Heidarsdottir wiederum habe „einen knöchernen Ausriss von einem Band“, ergänzte die Trainerin. Auf Heidarsdottir, Stenevik und Hendrich bezogen konstatierte Carlson: „Es ist mit einer längeren Ausfallzeit von allen dreien zu rechnen.“
Trotz der Ausfälle sah die Kölner Trainerin am Freitagabend keinen Anlass, auf den letzten Drücker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir haben keinen Bedarf, eine neue Spielerin zu holen“, stellte Carlson klar. Der Kader sei groß genug, um die aktuelle Situation aufzufangen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte sich bereits gegen Hoffenheim. Mit Celina Degen und Vanessa Leimenstoll rückten zwei Spielerinnen neu in die Abwehrkette und erhielten hinterher ein Lob ihrer Übungsleiterin. Auch Talente aus dem Nachwuchs könnten künftig wieder stärker eingebunden werden.
Carlson setzt zudem auf die Vielseitigkeit ihrer Spielerinnen, die auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden könnten. Dies verschaffe ihr trotz der Ausfälle zusätzliche Möglichkeiten. „Ich vertraue den Spielerinnen, die wir jetzt hier haben“, machte die Trainerin deutlich. Gegen Hoffenheim wurde dieses Vertrauen schon einmal zurückgezahlt.
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