VfL Osnabrück
·21. Februar 2026
Souveräner Heimsieg – VfL setzt Ausrufezeichen im Spitzenspiel gegen Essen

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·21. Februar 2026

Dank einer von Beginn an willensstarker Leistung setzte sich der VfL Osnabrück im Spitzenspiel der 3. Liga mit einem 3:0-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen durch. Der Spielbericht.
Vier Veränderungen nahm VfL-Cheftrainer Timo Schultz im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Hansa Rostock in seiner Startaufstellung vor. So standen Frederik Christensen, Robin Fabinski, Bjarke Jacobsen und Ismail Badjie von Beginn an auf dem Rasen. Auf der Gegenseite veränderte RWE-Coach Uwe Koschinat seine Anfangsformation auf drei Positionen. Kapitän Michael Schultz, Kaito Mizuta und Tobias Kraulich ersetzten Ben Hüning, Marek Janssen und Torben Müsel, die zunächst auf der Bank Platz nahmen.
Von Beginn an merkte man den Lila-Weißen den unbedingten Siegeswillen im Spitzenduell an. Den ersten Torabschluss der Partie verzeichnete Ismail Badjie, als er nach sechs Minuten aus der zweiten Reihe auf den Kasten von Felix Wienand abzog (6‘). Der Essener Schlussmann parierte jedoch zur Ecke. Die Gäste meldeten sich erstmals nach 17 Minuten bei Lukas Jonsson an. Der Schuss von Jannik Hoffmann landete allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei im Toraus (17‘). Danach übernahmen die Osnabrücker wieder das Spielgeschehen. Ismail Badjie forderte Keeper Wienand nach einem kurz ausgeführten Freistoß erneut mit einem Abschluss im Sechzehner heraus, doch der Schlussmann klärte abermals zum Eckstoß (31‘).
Daraufhin kamen die Gäste aus dem Ruhrpott zur ihrer besten Phase in den ersten 45 Minuten. Lukas Jonsson konnte sich dabei gleich mehrfach auszeichnen. Zunächst reagierte der Schwede stark beim Kopfball von Rios Alonso, der wenige Meter vor dem Tor im Fünfmeterraum völlig frei zum Abschluss kam. Auch beim darauffolgenden Eckball war Jonsson zur Stelle, faustete den Ball zunächst weg und parierte anschließend den Nachschuss (36‘).
Wenig später sahen die 15.022 Zuschauer an der Bremer Brücke den bis dato besten Osnabrücker Angriff. Lars Kehl legte an der Strafraumkante für Robin Meißner ab, der mit dem Ball am Fuß einen Schritt in die Gefahrenzone ging und dann abzog. Ein Essener Bein lenkte die Kugel jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (39‘). Jubeln durften die Lila-Weißen in der ersten Halbzeit dennoch. Kurz vor dem Pausenpfiff zog Robin Meißner von links alleine ab. Torwart Wienand parierte den flachen Schuss, lenkte das Spielgerät jedoch genau vor die Füße von Ismail Badjie, der vor dem leeren Kasten nur noch einschieben musste (44‘). Damit traf das Osnabrücker Eigengewächs erstmals in dieser Saison in der ersten Halbzeit. Wenige Sekunden später ging es aus Sicht des VfL mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.
Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer an der Bremer Brücke viele hart umkämpfte Zweikämpfe. In der 58. Minute bejubelten die RWE-Anhänger den vermeintlichen Ausgleich, als Dickson Abiama den Ball im Strafraum im Tor unterbrachte. Doch sowohl Rios Alonso als auch Ruben Reisig standen beim Abschluss klar im Abseits und behinderten das Sichtfeld von Keeper Jonsson (58‘). Regelkonform jubeln durften stattdessen nach 70 Minuten erneut die Anhänger des VfL. Nach einem Eckball brachte Kehl den Ball im zweiten Anlauf nochmals scharf in den Strafraum. Der anschließende Abschluss von Fridolin Wagner wurde zwar von Tobias Kraulich geblockt, doch die Kugel prallte vor die Füße des aufgerückten Jannik Müller. Der Kapitän zögerte nicht lange und vollendete zum 2:0 (70‘).
Dass der VfL am Samstagnachmittag erneut zu Null spielte, lag auch an Lukas Jonsson, der in der 83. Minute mit einer Doppelparade das Publikum an der Brücke aufspringen ließ. Einen Schuss von Ruben Reisig parierte er stark und war auch beim Nachschuss des eingewechselten Torben Müsel zur Stelle (83‘). Den Schlusspunkt setzte auf der Gegenseite Kai Pröger. Der in der 63. Minute ins Spiel gekommene Offensivmann vollendete den Steilpass von Robin Fabinski mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck und feierte damit vor der Ostkurve nicht nur den 3:0-Endstand, sondern auch seinen ersten Treffer im Dress des VfL (90+2‘).
Wenig später war die Partie beendet. Mit dem 3:0-Heimsieg baut der VfL nicht nur seine Ungeschlagen-Serie im neuen Jahr aus, sondern springt mit nun 46 Punkten – mindestens bis morgen Nachmittag – auch auf den zweiten Tabellenplatz. In der Liga geht es am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue weiter (Anpfiff: 14:00 Uhr). Zuvor steht für die Mannschaft von Timo Schultz am morgigen Sonntag jedoch noch ein Testspiel an.
Kurzfristiges Testspiel in Nordhorn: VfL trifft auf SSV Jeddeloh II
Kurzfristig wurde für den morgigen Sonntag (22. Februar) ein Testspiel gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II vereinbart. Ausgetragen wird die Partie um 12:00 Uhr auf der Sportanlage des SV Vorwärts Nordhorn (Immenweg 93, 48531 Nordhorn).
Wer sich die Partie ansehen möchte, ist in Nordhorn herzlich willkommen. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Vollzahlertickets können an der Tageskasse (öffnet um 10:45 Uhr) für 5,00 Euro erworben werden, ermäßigte Eintrittskarten sind für 3,00 Euro erhältlich. Ein Livestream wird nicht angeboten.
Tore: 1:0 (Badjie 44‘), 2:0 (Müller 70‘), 3:0 (Pröger 90+2‘)
Aufstellungen:
VfL Osnabrück: Jonsson – Fabinski, J. Müller, Wiemann – P. Kammerbauer, F. Christensen (Lesueur 90+1‘), F. Wagner (Tesche 90+1‘), B. Jacobsen, Badjie (Pröger 63‘), Kehl (Henning 82‘) – R. Meißner (Kania 90+2‘)
Rot-Weiss Essen: Wienand – Rios Alonso, Schultz (Müsel 73‘), Kraulich – Hofmann, Brumme, Gjasula, Reisig, Safi (Obuz 63‘), Mizuta (Cuber Potocnik 73‘) – Abiama (Janssen 63‘)
Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens









































