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·31. August 2025

Später Elfmetertreffer: S04 gewinnt 1:0 bei Dynamo Dresden

Artikelbild:Später Elfmetertreffer: S04 gewinnt 1:0 bei Dynamo Dresden

Hohe Intensität, späte Entscheidung: Königsblau hat sein Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am Sonntag (31.8.) mit 1:0 gewonnen. Kapitän Kenan Karaman erzielte in der Schlussphase den entscheidenden Treffer vom Punkt.

Im Vergleich zum 2:1-Heimerfolg über den VfL Bochum veränderte Chef-Trainer Miron Muslic seine Startelf auf drei Positionen: Anstelle des nicht mit nach Dresden gereisten Moussa Sylla rückte Emil Højlund in die Sturmspitze. Außerdem durften Finn Porath und Janik Bachmann von Beginn an ran, für sie nahmen Christopher Antwi-Adjei und Adrian Gantenbein zunächst auf der Bank Platz.


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Bereits die ersten Minuten machten deutlich, dass beide Teams hier von Beginn an hellwach und mit voller Intensität zur Sache gehen wollten. Gerade einmal eine volle Minute war gespielt, da zeichnete sich Loris Karius groß aus: Dresden spielte einen langen Ball auf rechts raus, die Hereingabe kam zu Christoph Daferner, der die kurze Ecke anvisierte, aber am Schalker Schlussmann scheiterte – noch dazu wurde die Szene anschließend wegen Abseits abgepfiffen (2.). Und wenige Sekunden später sah Finn Porath für ein Foulspiel im Zweikampf in der Dynamo-Hälfte ganz früh die Gelbe Karte (3.).

In den ersten Minuten machte Dresden umgehend Druck und schlug lange Bälle in die Schalker Hälfte, die aber auch in der Folge zu Pfiffen des Schiedsrichters führten: Einen Steilpass in den Strafraum konnte Timo Becker klären (10.), kurz darauf parierte Loris Karius erneut gegen Christoph Daferner (11.) – beide Male zeigte der Linienrichter erneut Abseits an. Dann arbeitete sich der S04 immer besser nach vorne durch: Nach einem Eckball klärte Dynamo-Keeper Tim Schreiber vor die Füße von Vitalie Becker, dessen Abschluss aber am langen Pfosten vorbeiflog (14.). Eine Minute später fing Dresdens Torhüter den Kopfball von Nikola Katic nach einer Freistoßflanke in den Strafraum sicher ab (15.).

Königsblau erhöhte den Druck auf den Ball mit zunehmender Spielzeit spürbar – und zwang die Hausherren immer wieder zu Ballverlusten. Finn Porath versuchte es mit einem Distanzschuss aus 20 Metern, der aber auch das Ziel verfehlte (18.). Wenig später holte Kapitän Kenan Karaman nach Ballgewinn einen Freistoß aus 27 Metern zentraler Position raus. Vitalie Becker probiert es direkt, Tim Schreiber klärte den Flachschuss zur Ecke (28.).

Dresden war nach der offensiven Phase der Knappen um etwas Entlastung bemüht – und verbuchte kurz darauf eine der vielversprechendsten Chancen der ersten Halbzeit: Kofi Amoako flankte den Ball über rechts scharf an den Fünfmeterraum, wo Chistoph Daferner am kurzen Pfosten lauerte, aber aus kürzester Distanz erneut an Loris Karius scheiterte (36.). Es sollte die einzige Möglichkeit der Hausherren vor der Pause bleiben. Auf der anderen Seite verfehlte auch Kenan Karaman das Dynamo-Gehäuse mit einem Schuss aus 20 Metern, nachdem Vitalie Becker die Kugel über links zu Emil Højlund schickte und der Stürmer auf den Kapitän zurücklegte (39.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Chef-Trainer Miron Muslic doppelt: In der Innenverteidigung ersetzte Felipe Sanchez fortan Hasan Kuruçay, für Emil Højlund kam Christopher Antwi-Adjei in die Partie. Dabei machte Königsblau in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel spürbar Druck, speziell über Finn Porath auf rechts und eben Christopher Antwi-Adjei, der mit langen Einwürfen in den Dresdner Strafraum passende Abnehmer suchte. Ein daraus resultierender Abschluss von Finn Porath wurde zur Ecke geklärt (51.).

Die Knappen fokussierten sich nun auf lange Bälle aus dem Halbfeld in die Gefahrenzone, Dynamo wusste diese Situationen aber immer wieder zu bereinigen. Auf der anderen Seite blieben die Hausherren selbst durch Nadelstiche gefährlich, mit denen sie sich aus dem königsblauen Druck befreien wollten. Jakob Lemmer startete über rechts durch und wurde durch Timo Becker an einer scharfen Hereingabe gehindert, der Dresdner stand aber ohnehin im Abseits (58.). Soufiane El-Faouzi musste seinen Gegenspieler kurz darauf regelwidrig stoppen und sah dafür die Gelbe Karte (66.), wenig später war dann für den Schalker Offensivmann aber ohnehin Schluss. Für ihn und Finn Porath kamen mit Adrian Gantenbein und Bryan Lasme frische Kräfte für die verbliebenen 20 Minuten (70.).

Auch in der Folge lief viel über die rechte Seite der Königsblauen, im Speziellen über Christopher Antwi-Adjei mit Flanken und Einwürfen, die aber ertraglos blieben. Den bis dahin gefährlichsten S04-Angriff leitete Dynamo-Keeper Tim Schreiber selbst ein: Ein Ball in die Füße von Adrian Gantenbein landete per Querablage bei Janik Bachmann, der aus 18 Metern abzog und den Torhüter zur Parade zwang (74.). Es war der Auftakt in hektische Minuten, in denen zunächst Felipe Sanchez Gelb für ein Foulspiel sah (75.) und kurz darauf die Dynamo-Fans jubelten: Stefan Kutschke hatte eine Flanke von Jakob Lemmer ins Tor geköpft, doch der Vorlagengeber stand zuvor im Abseits, der Treffer zählte nicht (77.).

Während die Hausherren aus dieser Szene Mut und Motivation für die Schlussphase schöpfen wollten, blieben auch die Knappen offensiv aktiv – und schließlich kam es zur entscheidenden Situation: Kenan Karaman tankte sich zentral in den Dynamo-Strafraum durch und wurde an der Wade von Kofi Amoako gestoppt. Zunächst ließ Schiedsrichter Robert Hartmann die Szene weiterlaufen, nach einem Check am Monitor entschied der Referee aber auf Foulelfmeter für den S04, den der Kapitän selbst souverän ins linke Eck zur 1:0-Führung versenkte (84.). Die Hausherren setzten in den übrigen Minuten inklusive fünfminütiger Nachspielzeit noch einmal alles in die Offensive, doch Königsblau blieb in der Verteidigung souverän und ließ keine wirkliche Chance zum Ausgleich mehr zu. Damit fuhr das Team von Chef-Trainer Miron Muslic den dritten Sieg im vierten Ligaspiel ein.

Am kommenden Wochenende pausiert der Ligabetrieb aufgrund der FIFA-Abstellungsperiode. Stattdessen wird der S04 am Freitag (5.9.) um 15 Uhr ein Testspiel bei Borussia Mönchengladbach bestreiten. Infos zum Ticketverkauf werden am Montag (1.9.) auf den offiziellen Vereinskanälen veröffentlicht. In der Liga geht es am darauffolgenden Wochenende mit dem Heimspiel gegen Holstein Kiel am Samstag (13.9.) um 13 Uhr weiter.

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