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·24. September 2026

Sperre! AS Monaco muss auf Paris Brunner verzichten

Artikelbild:Sperre! AS Monaco muss auf Paris Brunner verzichten

Paris Brunner fehlt der AS Monaco in den kommenden Ligue-1-Spielen. Nach seiner umstrittenen Jubel-Geste wurde der deutsche Angreifer für zwei Partien gesperrt.

Paris Brunner muss bei der AS Monaco einen Dämpfer hinnehmen. Nach seiner umstrittenen Jubel-Geste in der Ligue 1 gegen Racing Straßburg hat die Disziplinarkommission des französischen Ligaverbands LFP eine Sperre gegen den deutschen Angreifer ausgesprochen.


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Brunner fehlt Monaco in zwei Ligaspielen

Brunner wurde für zwei Partien gesperrt, zwei weitere Spiele wurden zur Bewährung ausgesetzt. Damit muss die AS Monaco zunächst auf ihren formstarken Stürmer verzichten. Betroffen sind die Duelle gegen den FC Toulouse am 10. Oktober und beim FC Lorient acht Tage später.

Auslöser für das Verfahren war eine Szene aus dem Duell mit Straßburg am 12. September. Nach seinem sehenswerten Ausgleichstreffer zum 1:1 hatte Brunner vor dem Heimblock eine Geste angedeutet, die als Schnitt durch die Kehle interpretiert wurde. Auf dem Spielfeld blieb die Aktion zunächst ungeahndet, anschließend beschäftigte sich jedoch die französische Disziplinarkommission mit dem Vorfall.

Paris Brunner zeigt Reue

Der ehemalige Dortmunder erklärte nach der Partie, dass er sich von den Rufen der Straßburger Fans provoziert gefühlt habe. Dabei seien auch seine Eltern beleidigt worden. Brunner betonte zugleich, dass er mit seiner Reaktion nicht respektlos sein wollte.

Auch Monacos Trainer Filipe Luís stellte sich hinter seinen Angreifer. Der Brasilianer bezeichnete Brunner als leidenschaftlichen und intensiven Spieler, machte aber gleichzeitig deutlich, dass die Aktion ein Fehler gewesen sei. Der 20-Jährige habe dies unmittelbar verstanden und sich entschuldigt.

Sportlich läuft es für Brunner dagegen deutlich besser. Der Angreifer erzielte in den ersten sieben Pflichtspielen der Saison sechs Treffer und hat sich damit auch für die deutsche U21-Nationalmannschaft empfohlen. Dort steht sein Debüt unmittelbar bevor.

Für Monaco bedeutet die Sperre nun einen empfindlichen Ausfall. In der Ligue 1 muss der Klub zumindest vorerst ohne seinen treffsicheren deutschen Stürmer auskommen.

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