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·28. August 2026

Sterners Heber ins Glück: Köln besiegt Hoffenheim

Artikelbild: Sterners Heber ins Glück: Köln besiegt Hoffenheim

Der 1. FC Köln landete zum Auftakt des 2. Spieltages in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den ersten Saisonsieg. Das Team von Trainerin Britta Carlsen behielt gegen die TSG Hoffenheim 1:0 (0:0) die Oberhand und bejubelte damit die ersten drei Punkte. 

Vor 1850 Zuschauer*innen im Franz-Kremer-Stadion am Geißbockheim ging der einzige Treffer der Partie auf das Konto von Beke Sterner (56.), die vor Saisonbeginn von der SGS Essen in die Domstadt gewechselt war. Eine als Flanke gedachte Hereingabe der Außenverteidigerin von der rechten Seite senkte sich ins Netz. Die Gäste hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, kamen aber nur zu wenigen Chancen und mussten sich im zweiten Saisonspiel auch zum zweiten Mal geschlagen geben. 


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Nationalspielerin Hendrich fehlt

FC-Trainerin Britta Carlson stellte ihre Anfangsformation im Vergleich zur Auftaktniederlage bei Eintracht Frankfurt (0:2) auf drei Positionen um, allerdings unfreiwillig. Nationalspielerin Kathrin Hendrich und Saedis Run Heidarsdottir mussten verletzungsbedingt passen, Sophie Nachtigall konnte wegen einer Erkältung nicht eingesetzt werden. Dafür liefen die beiden früheren Hoffenheimerinnen Celina Degen und Vanessa Leimenstoll sowie Taylor Ziemer von Beginn an auf. 

Aber auch sonst konnte Britta Carlson längst nicht aus dem Vollen schöpfen. Die beiden Torhüterinnen Irina Fuchs und Paula Hoppe stehen ebenso weiter auf der Verletztenliste wie Julia Schiffarth, Anna-Lena Stolze, Laureta Elmazi, Elise Stenevik, Jil Schäfer und Merle Hokamp. 

Deutlich weniger Ausfälle hat die TSG zu verzeichnen. So fehlte gegenüber der 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger VfB Stuttgart lediglich Chiara Hahn mit Beschwerden im Leistenbereich. Dafür rückte Franziska Harsch ins Mittelfeld der Kraichgauerinnen. Sonst mussten nur die Langzeitverletzten Feli Delacauw (Meniskus), Naomi Luyet (Sprunggelenk), und Sara Ritter (Knie-Operation) weiterhin passen. 

Dick hält gegen Bremer stark

Die Kölnerinnen erwischten den deutlich besseren Start und setzten die TSG unter Druck. Allzu viele klare Tormöglichkeiten sprangen dabei aber zunächst nicht heraus. Unter anderem zwang die auffällige Pauline Bremer Hoffenheims Torfrau Laura Dick in der Anfangsphase mit einem Abschluss von der Strafraumgrenze zu einer Glanzparade. 

Später musste die U 23-Nationaltorhüterin nur noch bei zwei Distanzschüssen von Taylor Ziemer eingreifen, wurde dabei aber nicht ernsthaft gefordert. Auf der Gegenseite war Lisa Schmitz bei Abschlüssen von Marie Steiner und Laia Martret ebenfalls auf dem Posten. Daher ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. 

Fölmli verpasst Ausgleich

Die Gastgeberinnen waren auch in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts das aktivere Team. Der nicht unverdiente Führungstreffer kam jedoch recht glücklich zustande. Außenverteidigerin Beke Sterner wollte vom rechten Flügel eigentlich flanken, der Ball wurde jedoch immer länger und senkte sich über Laura Dick hinweg zum 1:0 (56.) ins lange Eck. 

TSG-Trainerin Eva-Maria Virsinger reagierte umgehend mit den ersten Wechseln. Mit Valesca Ampoorter (für Janna Grimm) und Martine Fenger (für Franziska Harsch) kamen zwei frische Offensivspielerinnen. Nur wenig später setzte Valesca Ampoorter im Anschluss an einen Eckball ihren Versuch aus knapp 20 Metern ein wenig zu hoch an. 

Die mit Abstand beste Chance des gesamten Spiels hatte zu Beginn der Schlussphase Hoffenheims Mittelstürmerin Svenja Fölmli. Nach einem feinen Zusammenspiel mit Marie Steiner kam die Schweizerin am Fünfmeterraum völlig frei zum Kopfball, scheiterte jedoch aus Nahdistanz an FC-Torhüterin Lisa Schmitz, die mit ihrer Reaktion die Führung und letztlich auch den ersten Dreier der neuen Spielzeit festhielt.

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