Stimmen zum 0:2 bei Tottenham: „Wenn du so passiv ins Spiel gehst, wird es schwierig“ | OneFootball

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·21. Januar 2026

Stimmen zum 0:2 bei Tottenham: „Wenn du so passiv ins Spiel gehst, wird es schwierig“

Artikelbild:Stimmen zum 0:2 bei Tottenham: „Wenn du so passiv ins Spiel gehst, wird es schwierig“

Mit der 0:2-Niederlage bei Tottenham Hotspur am Dienstagabend sind die Chancen von Borussia Dortmund auf den direkten Einzug ins Achtelfinale der Champions League nur noch gering. Deshalb und noch mehr wegen der eigenen Leistung im Schlüsselspiel bei den Spurs war die Stimmung im Lager des BVB alles andere als gut.

„Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt. Wenn du so passiv ins Spiel gehst, ohne Aggressivität und ohne Zweikampfverhalten, wird es schwierig“, fand Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar Worte – insbesondere mit Blick darauf, einem erwartet körperlich agierenden Gegner nicht wie geplant physisch Paroli geboten zu haben: „Mich ärgert nicht nur das Ergebnis, sondern in aller erster Linie, wie wir aufgetreten sind.“


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Dass der BVB nur 36 Prozent der Zweikämpfe für sich entscheiden konnte, ließ Kovac ebenfalls deutlich werden: „Das ist verdammt wenig. Damit gewinnt man auf diesem Niveau gar nichts“, so der 54-Jährige, der zwar von einer „harten roten Karte“ gegen Daniel Svensson sprach, daraus aber nicht das bestimmende Thema machen wollte.

Auch die Spieler beschönigen nichts

Keinen Widerspruch erntete Kovac bei seinen Schützlingen. Auch Gregor Kobel war weit davon entfernt, die ersten 45 Minuten zu beschönigen: „Tottenham hat eine sehr hohe Intensität gefahren, und ich hatte das Gefühl, dass wir damit nicht so gut klargekommen sind, wie wir damit hätten klarkommen sollen. Und dann kam die Rote Karte. Von daher war die erste Halbzeit wirklich nichts“, konstatierte der Schweizer Schlussmann, der nach der Pause eine Steigerung sah, aber auch einen „zu ungefährlichen“ BVB.

Nico Schlotterbeck kritisierte auch das Auftreten vor der Pause, ließ aber auch nicht unerwähnt, dass durchaus noch die Chance auf die Wende bestanden hat: „Hätten wir den Anschlusstreffer geschossen, wäre es vielleicht nochmal spannend geworden. Aber so haben wir verdient verloren.“

Kompakt und zugleich treffend fasste derweil Julian Ryerson den aus Dortmunder Sicht schwer enttäuschenden Abend zusammen: „Wir wollten den Sieg, aber wir sind frustriert über die erste Halbzeit. Ich fand, in der zweiten Halbzeit haben es eigentlich gut gemacht mit neun gegen zehn. Aber die erste war einfach nicht gut. Die Aggressivität hat gefehlt.“

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