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·6. Januar 2026
Tammy Abraham spricht Klartext: „Es gab noch einige andere Dinge im Hintergrund“ – Besiktas setzt auf den Neustart

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·6. Januar 2026

Besiktas nutzt das Trainingslager in Antalya, um die zweite Saisonhälfte mit neuer Energie anzugehen. Tammy Abraham zeichnete im Gespräch mit HT Spor ein Bild von einer Mannschaft, die nach einer unruhigen Hinrunde Stabilität und Rhythmus sucht. Entscheidender Rückenwind: der Derby-Sieg zum Jahresabschluss, der das Team emotional aufgeladen und den Blick nach vorn geschärft hat.
Der Stürmer beschrieb die Lage im Team mit einer klaren Botschaft: „Unsere Atmosphäre ist gut. Das Team ist im Moment glücklich. Es läuft gut.“ Er machte deutlich, wie wichtig die Liga für die Mannschaft ist und verband das mit dem Anspruch, den Schwung mitzunehmen: „Unser Modus ist gut. Dieses positive Tempo wollen wir auch ins neue Jahr mitnehmen.“
Auf die Frage nach den instabilen Ergebnissen in der ersten Saisonhälfte sprach Tammy Abraham offen über die Gründe. Seine Kernaussage: „Wir waren ein neues Team. Wir hatten auch einen Trainerwechsel.“ Damit verknüpfte er einen Satz, der im Klub-Umfeld aufhorchen lässt: „Es gab noch einige andere Dinge im Hintergrund.“
In der weiteren Einordnung blieb er bei einer realistischen Fußballlogik: Es gibt Höhen und Tiefen – bei Besiktas sei die „Landung“ phasenweise stärker ausgefallen. Gleichzeitig stellte er die Qualität der Mannschaft in den Mittelpunkt und formulierte den Anspruch als Quintessenz: „Wir werden unsere Qualität zeigen, wir sind ein gutes Team.“ Die Aufgabe sei nun, die Energie und die Aufregung in Konstanz zu übersetzen.
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Tammy Abraham lenkte den Blick auch auf seine persönliche Leistungskurve. Er betonte, dass er grundsätzlich ein Spieler ist, der ständig mehr von sich erwartet: „Ich war schon immer ein Mensch, der glaubt, dass ich es besser machen kann.“ Daraus leitete er sein Ziel für die Rückrunde ab: mehr Tore, mehr Einfluss, mehr Konstanz.
Er verwies darauf, dass ihn in der Hinrunde auch Verletzungen gebremst haben. Für die nächste Phase setzt er einen klaren Schwerpunkt: „Dieses Jahr werde ich mich mehr auf meinen eigenen Körper konzentrieren und meine Qualität mit meinem besten Ich zeigen.“ Damit verbindet er die Botschaft, dass er nicht nur eine Momentaufnahme liefern, sondern dauerhaft prägen will.
Mit Blick auf die neue Trainerära hob Tammy Abraham die Bedeutung von Kommunikation hervor. Er beschrieb, dass die Ankunft von Sergen Yalcin für ihn und das Team ein positiver Einschnitt war und sprach von direkten Gesprächen, in denen es um Rollen, Charakter und Erwartungshaltung ging. Der zentrale Punkt: Der Trainer will das Maximum, die Mannschaft will dieses Maximum gemeinsam liefern.
Abraham machte zudem klar, dass Veränderungen fordernd sind, aber genau daran ein Team wächst. Er fasste es als Prozess zusammen: schnell anpassen, einander besser kennen, als Einheit kompletter werden. Als Beleg nannte er einen sportlichen Moment, der als Signal gilt: „Das haben wir im Fenerbahce-Match gezeigt.“
Besonders eindrücklich waren Abrahams Aussagen zur emotionalen Bindung. Er sagte, Niederlagen beschäftigen ihn bis in die Nacht und machen ihn traurig und wütend – weil er sich nicht als distanzierten Profi sieht. Seine Selbstbeschreibung ist eine klare Positionierung: „Ich bin auch ein Besiktas-Fan, ich bin nicht nur ein Spieler.“
Aus dieser Haltung leitet er einen harten Maßstab ab: „Ich muss jedes Spiel wie ein Derby behandeln.“ Er betonte, wie sehr ihn Niederlagen schmerzen, vor allem in Derbys. Der Anspruch ist eindeutig: jedes Spiel gewinnen wollen – und vor allem nicht verlieren.
Auch die Liga selbst bewertete Tammy Abraham deutlich. Er sagte, er habe die Leidenschaft und die Fans zwar gekannt, aber die Qualität des Fußballs habe seine Erwartungen übertroffen. Seine Quintessenz: „Das Niveau der Süper Lig liegt über meinen Erwartungen.“ Er beschrieb die Liga als wachsend, sich entwickelnd und vor allem als Wettbewerb, in dem es kein „einfaches Spiel“ gibt.
Zum Schluss setzte er sich ein persönliches Traumziel: Er möchte bei Besiktas eine Legende werden wie Les Ferdinand. Gleichzeitig blieb er hart zu sich selbst und formulierte den Antrieb: Er habe seine volle Leistungsfähigkeit noch nicht gezeigt und spiele „mit 50 Prozent Kapazität„. Genau daraus entsteht der Anspruch, der über dem Neustart steht: wenn er sein Maximum erreicht, soll daraus etwas Großes werden.









































