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·7. Januar 2026
Tedesco setzt den Ton: „Das Galatasaray-Spiel wird ein guter Test für uns sein“

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Fenerbahce hat das Halbfinale des Turkcell Supercup im Yeni Adana-Stadion mit 2:0 gegen Samsunspor gewonnen und damit das Finale erreicht. Nach dem Abpfiff stand weniger die Euphorie als die Einordnung im Mittelpunkt: Domenico Tedesco bewertete den Sieg als wichtigen Schritt, aber vor allem als Standortbestimmung. Für die Mannschaft geht es darum, Rhythmus, Energie und Stabilität in die zweite Saisonhälfte zu tragen. Genau deshalb misst der Trainer dem nächsten Duell eine besondere Bedeutung zu.
Tedesco machte klar, dass der Finaleinzug ein positives Signal ist. „Natürlich bin ich froh, dass wir im Finale sind“, sagte er und betonte, wie wertvoll solche Spiele im Übergang zur Ligaphase sind. Er ordnete die Partie in einen größeren Zusammenhang ein und hob hervor, dass der kommende Abschnitt ein Testlauf für das wird, was in der Liga verlangt wird. „Dieses Spiel wird ein toller Test für uns. Die zweite Saisonhälfte der Liga wird ein guter Test sein, bevor es losgeht“, erklärte er.
Für den Trainer ist das anstehende Galatasaray-Spiel keine bloße Trophäen-Etappe, sondern eine Prüfung unter Wettbewerbsdruck. Tedesco formulierte es deutlich: „Das Galatasaray-Spiel wird ein guter Test für uns sein.“ In seinen Aussagen schwang mit, dass er die Intensität und den Fokus sehen will, die später in der Liga konstant nötig sind. Gleichzeitig unterstrich er, dass das Team gerade „in einem positiven Modus“ sei und diese Welle mitnehmen müsse.
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Tedesco gab Einblicke in die interne Arbeit während einer kurzen Unterbrechung. „Wir hatten eine 10-Tage-Fahrplan, haben aber individuelle Pläne für die zehntägige Phase vorbereitet“, sagte er und verwies darauf, dass die individuellen Einheiten überprüft wurden. Ihm ging es dabei um Kontrolle ohne Überlastung und um Stabilität im Kopf. „Fußball basiert auf Vertrauen. Ich vertraue meinen Spielern“, erklärte er – und verband das mit dem Ziel, Energie und Stärke über den Zeitraum zu konservieren. Tedesco betonte Vertrauen, Energie-Management und individuelle Trainingspläne als Basis für den nächsten Schritt.
Ein weiterer Schwerpunkt war Anthony Musaba, dessen Verpflichtung der Trainer ausdrücklich begrüßte. „Es gibt viele gute Spieler in dieser Liga und wir haben sehr gute Spieler. Anthony hat in Musaba sehr gute Leistungen gezeigt. Ich bin froh, dass wir es haben“, sagte Tedesco. Er beschrieb Musaba als Spieler, der die Liga kennt, ein gutes Alter mitbringt und ein Profil abdeckt, das im Kader zuvor fehlte. „Wir hatten keinen Spieler in diesem Profil, ich muss ihm sein Recht geben“, führte er aus.
Tedesco legte nach und hob den Kontext von Musabas Auftritt hervor. „Er kam vor drei Tagen in die Mannschaft und spielte gegen seine alte Mannschaft“, sagte er und machte deutlich, wie speziell diese Konstellation ist. Gerade in solchen Spielen steigen Erwartungsdruck und emotionale Spannung. „In ihm war diese Begegnung voller Emotionen“, erklärte der Trainer – und wertete es als Pluspunkt, dass Musaba in dieser Situation überzeugte.
Der Sieg gegen Samsunspor liefert Fenerbahce einen sauberen Übergang in die nächste Phase: ein Finale, ein großer Gegner und eine klare Messlatte. Tedesco will vor allem sehen, dass die Mannschaft ihren positiven Modus bestätigt, ohne zu viel zu verbrauchen. Genau darin liegt der Kern seiner Aussagen: Leistung abrufen, Energie halten, Vertrauen festigen. Und im entscheidenden Moment die Qualität zeigen, die im Titelkampf den Unterschied macht.









































