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·21. September 2026
Thioune schwärmt von Werder-Neuzugang: "Er ist unser Dirigent"

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·21. September 2026

Die Welt ist bei Werder Bremen derzeit wieder völlig in Ordnung. Der emotionale 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg, bei dem die Bremer einen 0:2-Rückstand nervenstark drehten, hat an der Weser eine riesige Euphorie entfacht.
Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune strotzt vor Mentalität. Wenn die Fans aktuell jubeln, fallen meist die Namen von etablierten Stars wie Niclas Füllkrug oder dem heldenhaften Rückkehrer und Siegtorschützen Mitchell Weiser. Doch Werder hat noch einen ganz anderen, heimlichen Helden: Youri Regeer. Der Niederländische kam erst Ende August per Leihe von Ajax Amsterdam an die Weser.
Er sollte die schwere Aufgabe übernehmen, den bis zum Jahresende verletzten Top-Torschützen Jens Stage (zehn Tore in der Vorsaison) im Mittelfeld zu ersetzen. Zwar glänzt Regeer nicht mit eigenen Treffern – sein letztes Tor datiert aus dem April 2025 –, doch dafür überzeugt er mit unfassbaren Arbeitsnachweisen. Gegen Augsburg lief er über 13 Kilometer, brachte 91 Prozent seiner Pässe an den Mann und gewann bärenstarke 73 Prozent seiner Zweikämpfe.

Schwärmt in den höchsten Tönen von seinem neuen Mittelfeld-Motor: Werder-Trainer Daniel Thioune | Stuart Franklin/GettyImages
Coach Thioune ist vom Blitz-Einschlag seiner Ajax-Leihgabe restlos begeistert. "Er ist unser Dirigent", schwärmt der 52-Jährige voller Stolz gegenüber der Bild. "Und die Abstimmung durch einen Dirigenten im Orchester ist die größte Herausforderung, die es überhaupt gibt. Er ist Taktgeber und Initiator vieler Aktionen." Auch nach dem schwachen Start in die Augsburg-Partie half Regeer extrem bei der Wende. "Er hat extrem viele richtige Entscheidungen getroffen", so Thioune weiter.
In der zweiten Hälfte habe der Niederländer das Spiel "beeindruckend angenommen" und war ein riesiger Faktor für das Bremer Offensiv-Feuerwerk. Sollte der 23-Jährige diese Form bestätigen, dürfte Werder im kommenden Sommer nicht lange zögern: Berichten zufolge besitzen die Bremer eine Kaufoption in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Nach einem kurzen Mini-Urlaub in der Länderspielpause wartet am 9. Oktober direkt der nächste Härtetest: Dann reist der BVB an die Weser – und Regeer wird sicher wieder den Taktstock schwingen.
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