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·27. März 2026

Tipps vom Weltstar: Was Antonio Nusa von Erling Haaland lernt

Artikelbild:Tipps vom Weltstar: Was Antonio Nusa von Erling Haaland lernt

Die Kulisse ist außergewöhnlich: Während die rot-weiße lackierte RBL-Straßenbahn ihren Weg durch das Leipziger Stadtgebiet bahnt, sitzt Antonio Nusa entspannt auf einem der Plätze. 

Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 hat sich der 20-jährige Norweger längst in die Herzen der Fans gedribbelt. Wer ihn auf dem Spielfeld erlebt, sieht pure Dynamik – in unserer neuen Folge „Ask“ zeigt er sich hingegen von seiner humorvollen, reflektierten Seite.


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Man spürt sofort: Dieser Junge ist in Leipzig längst angekommen.

Von Langhus nach Leipzig

Antonio Nusas Reise beginnt im norwegischen Langhus, wo sein Vater – selbst ehemaliger Fußballer – sein erster Trainer ist. Schon als Fünfjähriger ist der Ball sein ständiger Begleiter. Über Stationen in Norwegen und Belgien führt ihn sein Weg schließlich in die Messestadt. 

Dass er sich in Leipzig wohlfühlt, liegt auch an der Bodenständigkeit, die er sich bewahrt hat. Trotz seines rasanten Aufstiegs bleibt er fokussiert – selbst als er sich mit gerade einmal 17 Jahren als zweitjüngster Torschütze der Champions-League-Geschichte verewigt. 

Es war ein riesiger Moment für mich, aber ich wollte danach einfach weitermachen und mich weiter verbessern“, blickt er auf seine Anfänge zurück.

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Die Kunst des Dribblings und kulinarische Solos

Wenn Toni zum Sprint ansetzt, wird es laut im Stadion. Sein Spielstil ist eine Hommage an die Kreativität. „Ich liebe das Eins-gegen-Eins. Es ist das, was ich am meisten am Fußball mag: Das Dribbling, die Freiheit, etwas auf dem Platz zu kreieren“, erklärt der Offensivspieler. Sein großes Vorbild bleibt dabei Neymar – nicht nur wegen der Technik, sondern wegen der Show und der Freude, die er den Zuschauern bereitet.

Abseits des Platzes hat der 20-Jährige seinen Rhythmus in Leipzig gefunden. Er genießt die Natur, die Parks und die kurzen Wege. Und wenn er mal nicht in der Akademie isst, schwingt er selbst den Kochlöffel: „Ich kann kochen! Meistens gibt es Pasta Carbonara oder Sushi“, erzählt er mit einem Lächeln.

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Die „Haaland-Schule“: Lernen vom Besten

Wenn Antonio Nusa zur norwegischen Nationalmannschaft reist, wird der Trainingsplatz für ihn regelmäßig zur Masterclass. Denn dort trifft er auf einen Spieler, den er ohne zu zögern als den „vielleicht besten Stürmer der Welt“ bezeichnet: Erling Haaland. Für Toni ist es jedoch weit mehr als nur ein Zusammenspiel mit einem Weltstar – es ist ein ständiger Lernprozess durch pures Beobachten.

„Es ist einfach super und extrem cool, Erling aus nächster Nähe zu erleben und direkt mitzubekommen, was er auf dem Platz macht“, beschreibt Nusa die Faszination. Dabei geht es ihm weniger um Kopien einzelner Tricks, sondern um das große Ganze. Vor allem die Zielstrebigkeit und die gnadenlose Effizienz des City-Stürmers haben es ihm angetan. „Er ist wie eine Maschine“, sagt der 20-Jährige beeindruckt.

Doch seine Mentoren findet er auch in der Leipziger Kabine.Willi Orbán, Peter Gulácsi oder Kevin Kampl – sie sind bzw. waren echte Anführer und helfen mir enorm dabei, mich stetig zu verbessern.“

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Ratgeber für die nächste Generation

Obwohl er selbst erst 20 Jahre jung ist, hat Antonio Nusa bereits die Erfahrung von 64 Pflichtspielen für die Roten Bullen im Gepäck. Das macht ihn zum Ansprechpartner für noch jüngere Talente, die den Weg ins Team finden. 

Sein Rat ist dabei so simpel wie wertvoll: „Ich versuche ihnen zu helfen, sich abseits des Platzes anzupassen. Aber mein wichtigster Tipp lautet: Bleib immer du selbst. Arbeite hart, aber verliere niemals den Spaß an der Sache.“ 

Eine Einstellung, die ihn selbst zu einem der spannendsten Spieler der Bundesliga gemacht hat – und die Reise in der RBL-Bahn ist für ihn noch lange nicht zu Ende.

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