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·28. April 2026
Trainer-Entscheidung bei RB Leipzig gefallen – Bericht

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·28. April 2026

Bei der Trainersuche im vergangenen Sommer landete RB Leipzig am Ende bei Ole Werner. Der 37-Jährige hatte zuvor angekündigt, Werder Bremen mit Ablauf seines Vertrages verlassen zu wollen. Ähnlich wie Vincent Kompany beim FC Bayern schien auch Werner in Leipzig nicht die erste Wahl zu sein.Bislang läuft es unter dem 37-Jährigen aber ziemlich erfolgreich. Im Vergleich zur Vorsaison steht RBL satte 13 Punkte besser da. Mit Werner ist man auf bestem Weg, die angestrebte Rückkehr in die Champions League zu schaffen.
Und dennoch berichtete die Sport Bild zuletzt, dass seine Zukunft über den Sommer hinaus noch offen sei. Erst nach der Saison wolle man demnach entscheiden, ob man mit Werner auch in die kommende Saison gehen möchte. Maßgeblich abhängig sei das vom Ausgang der laufenden Spielzeit und den Ergebnissen bis Saisonende. Als Alternativen wurden mit Oliver Glasner, Xabi Alonso und Matthias Jaissle namhafte Trainer ins Spiel gebracht, die teilweise schon im vergangenen Sommer in Leipzig gehandelt wurden (90min berichtete).
Sky will nun wiederum erfahren haben, dass die Leipziger Verantwortlichen zufrieden mit ihrem Chefcoach sind. Die "strukturierte, moderne Spielidee" würde gut zur Klub-Philosophie passen. Die Ergebnisse stimmen zudem. Nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase im Saisonverlauf ist den Leipzigern angesichts von fünf Punkten Vorsprung die Königsklassen-Quali kaum noch zu nehmen.
Laut Sky plant man daher mit Werner in die neue Saison zu starten. Vielmehr könnte zuvor auch eine Vertragsverlängerung anstehen. Schließlich ist das aktuelle Arbeitspapier nur bis 2027 gültig. Bestenfalls solle es vermieden werden, mit dem Chefcoach ins letzte Vertragsjahr zu gehen, um mehr Planungssicherheit zu haben.Nach dem Saisonende sind daher Gespräche mit Werner geplant. Eine Verlängerung sei dabei "definitiv ein Diskussionspunkt".
Während also alles dafür spricht, dass Werner kommende Saison weiter RBL-Trainer ist, wird die neue Runde für den Coach eine andere Herausforderung. Erstmals in seiner Trainerlaufbahn betreut er dann einen Europapokal-Teilnehmer. Im Vergleich zur Konkurrenz hatte Leipzig in dieser Saison schließlich den Vorteil, sich ausschließlich auf die nationalen Wettbewerbe konzentrieren zu können.Angesichts der ingesamt ziemlich stabilen Runde und der Erfüllung des Saisonziels (Champions-League-Quali) wäre alles andere als eine Weiterbeschäftigung von Werner aber auch eine große Überraschung.









































