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·18. September 2026

Trainer-Zoff in Mannheim: Alles nur ein Missverständnis?

Artikelbild:Trainer-Zoff in Mannheim: Alles nur ein Missverständnis?

Groß war sie am Mittwochabend, die Aufregung bei Waldhof-Coach Rui Mota, der nach dem Spiel gegen Rot-Weiss Essen auf RWE-Coach Uwe Koschinat zuging, ihm Kopf-an-Kopf gegenüberstand und von mehreren Verantwortlichen zurückgehalten werden musste. Dabei soll alles nur ein Missverständnis gewesen sein.

Keine Beleidigungen

Was war es, worüber sich Mota so echauffierte? Während sich beide Trainer im Nachgang nur wenig bis gar nicht konkret äußern wollten, deutete Waldhofs Sport-Geschäftsführer Gerhard Zuber an, dass seitens der Essener "keine schönen Worte" gefallen sein sollen: "Irgendwann hört es mal auf. Man muss sich respektieren und gibt sich nach dem Spiel die Hand und provoziert nicht noch weiter." Doch wie die "WAZ" erfahren haben will, soll es sich um ein Missverständnis gehandelt haben.


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Demnach hatte Mota die Worte Koschinats – offenbar auch aufgrund der Sprachbarriere – falsch verstanden. Sie sollen demnach weder beleidigend noch rassistisch gewesen sein. Am Donnerstag seien beide Vereine nochmal im Austausch gewesen und hätten die Angelegenheit geklärt, heißt es. Welche Worte genau gefallen sind, dazu macht das Blatt keine Angaben.

Mota geriet schon mit Lieberknecht aneinander

Für Mota war es bereits das zweite Mal in dieser Saison, dass er mit einem gegnerischen Trainer verbal aneinandergeraten war. Schon im Anschluss an das Pokalderby gegen den 1. FC Kaiserslautern lag er mit FCK-Coach Thorsten Lieberknecht im Clinch und verweigerte ihm den Handschlag. "Weil ich kein Heuchler bin", erklärte der Portugiese im Nachgang.

"Du musst dich auch während des Spiels benehmen. Danach braucht man mir nicht kommen mit 'gut gespielt, wir haben gewonnen'", so Mota, ohne ins Detail zu gehen. "Ich respektiere jeden, aber ich habe nicht zwei Gesichter, sondern nur eines. Wenn jemand zu mir kommt und mich bedroht, ist das nicht der richtige Weg. Dann schüttele ich keine Hände für die Kameras, damit es gut aussieht."

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