liga3-online.de
·16. Januar 2026
Trotz Abstiegskampf: FCS hat gegen Cottbus "nichts zu verlieren"

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·16. Januar 2026

Zwölf sieglose Spiele in Folge haben den 1. FC Saarbrücken vom Auf- in den Abstiegskampf befördert. Zum Auftakt der Rückrunde steht nun das Duell mit Tabellenführer Energie Cottbus an, in dem der FCS nach Auffassung von Nico Bretschneider aber "nichts zu verlieren" habe. Derweil steht ein Duo vor dem Comeback.
Sie sind klar verteilt, die Rollen vor dem Heimspiel des FCS gegen Energie Cottbus. Schließlich trifft der 15. auf den Ersten. Trainer Jürgen Luginger sprach bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag von einer "fordernden" und "schwierigen" Aufgabe, betonte aber: "Wir freuen uns, gleich gegen den Tabellenführer zeigen zu können, was wir drauf haben." Das allein wird dem FCS allerdings nicht viel bringen, angesichts der Tabellenlage – nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze – braucht es dringend Punkte. Am besten deren drei.
Luginger zeigte sich aber zuversichtlich: "Wir müssen da anknüpfen, wo wir in den letzten Spielen aufgehört haben. Also nochmal genauso intensiv und engagiert spielen, das wird wichtig sein." Gerade auch gegen ein Team wie Energie Cottbus, das angesichts von 42 Toren über eine "brutale Offensive" verfüge. "Es wird darauf ankommen, dass wir als Mannschaft defensiv sehr, sehr gut arbeiten."
Für Niko Bretschneider wird es das Duell mit seinem Ex-Klub, für den er zwischen Januar 2024 und Juli 2025 am Ball war. Entsprechend warte auf den Verteidiger eine "besondere Partie", wenngleich der Fokus komplett auf dem FCS liege. "Wir haben nichts zu verlieren", meinte der Verteidiger. Den Platz am rettenden Ufer hat Saarbrücken aber schon zu verlieren. Damit das nicht passiert, soll die Euphorie hochgehalten werden. "Da freut man sich mehr drauf, anstatt sich Druck zu machen."
Dieser ist zwar ohne Frage vorhanden, auch Bretschneider sprach offen vom Abstiegskampf. Dennoch sei im Training während der Vorbereitung auch der Spaß nicht zu kurz gekommen. "Dann ist man ein paar Prozent besser", so Bretschneider. Zusammen mit einer "gewissen Ernsthaftigkeit" sei dadurch "eine ganz gute Mischung" gegeben. Die Leistungen stimmten bereits in den letzten vier Spielen vor der Winterpause, "was fehlte, waren die Ergebnisse. Aber damit fangen wir morgen an, das zu ändern."
Dazu beitragen können auch wieder Patrick Sontheimer (nach Muskelverletzung) und Sebastian Vasiliadis, die nach schweren Verletzungen wieder fit und laut Luginger "auf jeden Fall" Kandidaten für den Kader sind. Vielleicht sogar für die Startelf. Nicht dabei sein werden dagegen Amine Naifi (Trainingsrückstand nach Kreuzbandriss), Sven Sonnenberg (Verletzung am Sprunggelenk), Maurice Multhaup (Reha nach Bandscheibenvorfall) und Abdoulaye Kamara (Knie-OP).
Davon, dass die Mannschaft für den Abstiegskampf bereit ist, zeigt sich Luginger indes überzeugt: "Warum auch nicht? Die Jungs sind bereit, alles zu investieren, zudem haben wir Qualität in der Mannschaft. Ich bin mir sicher, dass sie Abstiegskampf kann." Ziel sei es nun, "schnellstmöglich ins Mittelfeld zu kommen, um die letzten ein, zwei Monate dann ruhiger spielen zu können. Gegen Cottbus soll nun der Grundstein gelegt werden. 12.500 Zuschauer werden am Samstag dabei sein.
Live









































