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·15. Mai 2026

Trotz großer Meisterfeier: FC Bayern „noch nicht am Ende“

Artikelbild:Trotz großer Meisterfeier: FC Bayern „noch nicht am Ende“

Erst der Empfang der Meisterschale mit den obligatorischen Bierduschen, dann die traditionelle Feier auf dem Rathausbalkon: Doch die große Titelsause ist beim FC Bayern auf dem Weg zum begehrten Double nur schmuckes Beiwerk. „Wir sind noch nicht am Ende. Wir haben wir die große Chance, nach sechs Jahren endlich wieder den Pokal zu holen – und das wollen wir natürlich unbedingt“, betonte der Münchner Sportvorstand Max Eberl vor dem Bundesligaabschluss am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Nach der Partie gegen den 1. FC Köln erhalten Kapitän Manuel Neuer, Torjäger Harry Kane und Co. in der Allianz Arena die Schale, am Abend steht im Paulaner am Nockherberg noch eine interne Party an, bevor sich die Stars am Sonntag auf dem Marienplatz den Fans präsentieren. Doch die Blicke beim Rekordmeister sind längst auch nach vorne gerichtet: auf das große Pokalfinale in Berlin am 23. Mai gegen den VfB Stuttgart, aber auch auf die wichtigen Planungen für die Zukunft.


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FC Bayern will noch das Double

Während die 40 Jahre alte Torwart-Ikone Neuer noch einmal vor einer Vertragsverlängerung steht (Eberl: „Es sieht gut aus“), werden Leon Goretzka, Raphael Guerreiro und Nicolas Jackson am Samstag offiziell verabschiedet. Zudem stehen angeblich Min-Jae Kim und Hiroki Ito zum Verkauf.

Als bayerischer „Königstransfer“ des Sommers gilt bereits Offensivspieler Anthony Gordon von Newcastle United. Ob die Bayern allerdings die laut englischen Medien aufgerufenen 90 Millionen Euro Ablöse bezahlen, ist eher unwahrscheinlich. Als Alternativen wurden zuletzt Dusan Vlahovic (Juventus Turin), Charles De Ketelaere (Atalanta Bergamo) oder Mika Godts (Ajax Amsterdam) gehandelt. Gesucht wird zudem ein Außenverteidiger.

Einen neuen Sportvorstand müssen sich die Bayern dagegen nicht suchen. Eberl (Vertrag bis 2027) hat Berichte, wonach er mit dem saudi-arabischen Erstligist Al-Ittihad in Kontakt stehe, ins Reich der Fabel verwiesen. Das sei „nicht von dieser Welt“, sagte er am Freitag.

Vielmehr ist Eberl zusammen mit Kompany und Sportdirektor Christoph Freund intensiv damit beschäftigt, die national entrückten Münchner in der Champions League künftig wieder ganz nach oben zu führen. „Die Latte liegt sehr, sehr hoch. Und der Anspruch bleibt, dass wir uns nächstes Jahr auch wieder entwickeln wollen. Und das ist jetzt die nächste Aufgabe“, sagte Kompany, dessen Team im Halbfinale an Titelverteidiger Paris Saint-Germain gescheitert war, bestimmt.

Dennoch fiel das Fazit der Saison nicht nur bei Kompany positiv aus. Trotz des ausstehenden Pokalfinales sei es bislang schon „sehr besonders“ gewesen, unterstrich Eberl. Der Rekordmeister habe „Stabilität gefunden. Wir haben uns über die Klub-WM entwickelt zu dieser Mannschaft. Wir haben den Campus involviert. Wir haben in der Kaderentwicklung Schritte gemacht – und da steckt noch Potenzial drin.“

Zudem habe der FC Bayern in Kompany einen Trainer, so der Münchner Sportvorstand weiter, „der eben selbst Spieler wie Harry Kane und Luis Díaz entwickelt neben den Jungen, die noch Entwicklungspotenzial haben. Wir sind sehr glücklich und auch stolz über das, was wir bisher geleistet haben in der Saison.“

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