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·1. April 2026
Türkei bei der WM 2026: Erdogan träumt vom WM-Finale, Verbandschef vom Titel

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Die Türkei bei der WM 2026: Präsident Recep Tayyip Erdogan reagierte mit großer Begeisterung auf die erfolgreiche Qualifikation und träumt offen vom Einzug ins Finale. Die Mannschaft sicherte sich am Dienstagabend durch ein hart erkämpftes 1:0 (0:0) im Playoff-Finale im Kosovo das Ticket zur Endrunde. Die Partie markiert die Rückkehr der Türkei zu einer WM-Endrunde erstmals seit 2002. Verbandschef Ibrahim Haciosmanoglu geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert den Titel.

Türkei-Fans stimmen sich vor dem WM-Qualifikations-Playoff zwischen Kosovo und der Türkei am 31. März 2026 im Fadil-Vokrri-Stadion in Pristina ein. (Foto: Ferdi Limani / Getty Images)
Präsident Recep Tayyip Erdogan hat mit Begeisterung auf die erfolgreiche WM-Qualifikation der Türkei reagiert und hofft beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada auf den Einzug ins Endspiel. In einem offiziellen Statement sprach Erdogan seine Unterstützung für die Nationalmannschaft aus und verband die Qualifikation mit großen Erwartungen für das Turnier. Seine Aussagen stellten klar, dass die politische Führung die Mannschaft weiterhin öffentlich unterstützt und hohe Ziele ausruft.
„Ich wünsche unserer Nationalmannschaft, die nach 24 Jahren auf dieser größten Fußballbühne unsere Sternen- und Halbmondflagge hissen wird, viel Erfolg in den Gruppenspielen gegen Australien, Paraguay und die USA und anschließend in den Spielen, in denen wir hoffentlich bis ins Finale vordringen werden“, so Erdogan in einem Statement. Darüber hinaus betonte er die Verbundenheit zur Mannschaft mit persönlichen Worten: „Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Jungs wie immer das Trikot mit Halbmond und Stern von Sieg zu Sieg tragen und unsere Nation stolz machen werden“, sagte Erdogan: „Ich küsse alle unsere Athleten auf die Stirn.“
Die Türken hatten am Dienstagabend durch ein hart erkämpftes 1:0 (0:0) im Playoff-Finale im Kosovo das WM-Ticket gelöst. Der knappe Sieg entschied das direkte Duell um die Teilnahme an der WM 2026 und wurde in den türkischen Medien als bedeutender sportlicher Erfolg gewertet. Damit ist die Türkei erstmals seit 2002 wieder für eine WM-Endrunde qualifiziert und kehrt nach 24 Jahren auf die große Bühne zurück.
Die Auslosung der Gruppe brachte der Türkei Australien, Paraguay und die USA als Gruppengegner ein, gegen die sich die Mannschaft beweisen muss. Im ersten Gruppenspiel trifft die Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella am 14. Juni auf Australien, ein Termin, der bereits als erster großer Härtetest im Turnierplan vermerkt ist. Montella steht damit vor der Aufgabe, seine Mannschaft auf die Gruppenspiele und mögliche anschließende K.o.-Begegnungen vorzubereiten.
Der türkische Verbandspräsident Ibrahim Haciosmanoglu würdigte den Zusammenhalt der Mannschaft um Jungstar Arda Güler und hob das Mannschaftsgefüge als Schlüsselfaktor für den Erfolg hervor. Haciosmanoglu lobte die Einheit und den Teamgeist der Spieler und sah darin eine Basis für große Ambitionen bei der WM. Seine Wortwahl ging dabei über Erdogans Hoffnungen hinaus und formulierte ein noch ehrgeizigeres Ziel für das Turnier.
„Wenn man sich die Nationalmannschaft ansieht, sie lieben sich alle. Alle sind Freunde. Sie wissen, dass es ihr einziges Ziel ist, dieser geliebten Nation Freude zu bereiten“, betonte Haciosmanoglu und ergänzte: „Wir fahren in die USA und werden den Pokal mit zurück in die Türkei bringen.“
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