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·5. Mai 2026
Türkische Medien: VfB Stuttgart mit Interesse an Fenerbahçe-Flügel Dorgeles Nene

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·5. Mai 2026

Laut türkischen Medienberichten soll der VfB Stuttgart ein Auge auf Fenerbahçes Flügelflitzer Dorgeles Nene geworfen haben. Angeblich seien die Schwaben bereit, bis zu 22 Millionen Euro für den malischen Offensivspieler auf den Tisch zu legen.
Nach Informationen der türkischen Tageszeitung "Türkiye Gazetesi" beschäftigt sich Bundesligist VfB Stuttgart derzeit mit einem möglichen Sommer-Transfer von Dorgeles Nene. Der 23-Jährige, der im vergangenen August für 18 Millionen Euro von RB Salzburg zu Fenerbahçe wechselte und dort einen Vertrag bis 2030 unterschrieb, kommt in seiner Debüt-Saison für die "Kanarienvögel" auf insgesamt elf Tore und zehn Assists in 39 Pflichtspielen. Aktuell ist Nene aufgrund von Leistenproblemen jedoch zum Zuschauen verdammt – weitere Einsätze in der restlichen Spielzeit gelten als unwahrscheinlich. Nach jetzigem Stand wird der malische Nationalspieler also wohl nicht mehr zum Minimalziel Fenerbahçes, dem Sichern des zweiten Tabellenplatzes in der Süper Lig und der damit einhergehenden Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation, beitragen können.
Dribblings, Technik, Tempo
Grundsätzlich könnte das Profil von Nene gut zu den Vorstellungen von VfB-Coach Sebastian Hoeneß passen: Der Erfolgstrainer, der dem Vernehmen nach selbst ein hohes Ansehen in Kadıköy genießt, setzt auf den offensiven Außenpositionen gerne auf dribbelstarke und technisch versierte Akteure mit hohem Tempo wie die aktuellen Leistungsträger Chris Führich oder Jamie Leweling. Zudem bringt Nene eine gewisse Variabilität mit – der Malier ist auf beiden Flügeln sowie im Bedarfsfall auch im Sturmzentrum einsetzbar. Allerdings konnte sich Nene bislang noch in keiner europäischen Top-Liga beweisen, was eine angeblich im Raum stehende mögliche Ablösesumme in Höhe von 22 Millionen Euro aus Stuttgarter Sicht trotz bereits gesicherter Europapokal-Teilnahme zu einem durchaus risikobehafteten Geschäft machen würde.
Foto: Ahmad Mora / Getty Images







































