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·14. September 2026
"Und was ist jetzt wichtiger?": F95 peilt ersten Auswärtssieg an

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Fortuna Düsseldorf startete unzureichend in die neue Saison. Als Cheftrainer schien Alexander Ende seinen Kredit bei den Fans beinahe schon verspielt zu haben, doch sieben Punkte aus den letzten drei Partien – darunter der jüngste Sieg im Derby – hat der 46-Jährige nun als Argumente auf seiner Seite. Auch gegenüber der Mannschaft, wie er vor der Partie gegen Regensburg (Dienstag, 19 Uhr) verriet.
Vor 49.325 Zuschauern drehte Fortuna Düsseldorf das Derby gegen den MSV Duisburg und schwebt auf Wolke Sieben. Ein Joker entschied das Spiel. "Ich sage ja immer, wenn ein Trainer in der Kabine was sagt, ist es manchmal gut, wenn es dann auch in die Umsetzung kommt", erklärte F95-Coach Alexander Ende bei der Spieltags-Pressekonferenz am Montag, dass die Spieler seinem guten Rat auch mal Tat folgen ließen. "Vor dem Spiel waren meine Worte, dass die erste Elf ein Privileg ist, in so einem Spiel auf dem Platz stehen zu dürfen. Aber auf der anderen Seite, da waren dann die Jungs, die auf der Bank sitzen aufgelistet, das sind die, die in der entscheidenden Phase dieses Spiel entscheiden werden."
Ähnlich formulierte es der 46-Jährige schon einmal nach Spielschluss, dass der Trainer möglicherweise mal Recht mit seinen Ideen hatte. Und jetzt setzt die Fortuna diese Ideen auch um. Sich von dem Gedanken zu lösen, dass ein Startelfplatz wichtiger als ein Jokereinsatz sei, kommt für Ende nun vorteilhaft dazu: "Und was ist jetzt wichtiger? Nicht das eine, nicht das andere. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt eine Gruppe haben, die auch in der Breite immer mehr in diesen Prozessen vorankommt und auch gleich denkt." So machte sich der Cheftrainer vor dem nächsten Auftritt in Regensburg auch keine Sorgen zum Personal. Jordi Paulina, Dominique Heintz, Hamza Anhari und Felix Meiser werden erneut fehlen.
Ein Fragezeichen stand zudem hinter Erik Wekesser, der auch im letzten Spiel von der Bank kam. Wechsel an seiner Startelf schloss Ende gleichzeitig nicht aus – gerade hinsichtlich einer Rotation in der Englischen Woche. "Ich glaube, auch da ist ein guter Mix gefragt. Nicht zu wild zu werden. Und trotzdem erlaubt es dieser tolle Kader auch, Jungs auf den Platz zu schicken, die jetzt vielleicht ein Ticken frischer sind", so der Coach. "Natürlich gehören da Gespräche dazu. Wer fühlt sich müde? Wer hat welche Ausfallzeiten vorher auch gehabt? All das spielt mit rein. Und es wird sicherlich nicht wild werden. Aber es wird sicherlich ganz, ganz geringfügige Anpassungen geben."
Nach dem stimmungsvollen Derbysieg war der Fokus bei der Fortuna wieder hochgefahren. "Der MSV hat es erstmal über ein hohes Anlaufen probiert. Ich gehe davon aus, dass Regensburg es ähnlich machen wird", stellte sich Ende auf eine ähnlich intensive Partie im Jahnstadion ein. Der Cheftrainer betonte, nicht arrogant wirken zu wollen, aber auch in Regensburg käme es einzig und alleine wieder auf die eigenen Stärken an: "Ich finde es nicht komplett egal, was der Gegner macht, aber die Hauptgedanken, wenn wir uns über dieses Spiel Dinge in den Kopf rufen, dann ist es immer, welche Themen wollen wir erstmal auf den Platz zu bringen. Und diese Haltung versuche ich vom ersten Tag an zu vermitteln." So soll der erste Auswärtssieg seit sieben Spielen.
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