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·30. Juni 2026
Union-Abschied endgültig: Warum Benes nach Gent geht und in Belgien richtig durchstarten soll

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·30. Juni 2026

Laszlo Benes' Kapitel beim 1. FC Union Berlin endet nach nur einem Jahr endgültig. Der Mittelfeldspieler zieht weiter nach Belgien und unterschreibt bei KAA Gent einen langfristigen Vertrag.
Kurzzeit-Profi an der Alten Försterei
Der 28-jährige Slowake war im Sommer 2024 zu Union gewechselt und brachte internationale Erfahrung ins Berliner Mittelfeld. In der Saison 2024/25 stand er in 25 Pflichtspielen für die Eisernen auf dem Platz, erzielte zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor – solide Werte, aber nicht der große Durchbruch als Schlüsselspieler.
Um mehr Einsatzzeit auf höherem Niveau zu bekommen, folgte nach der Saison die Leihe in die Türkei zu Kayserispor. Schon damals war klar: Benes braucht dauerhaft ein Umfeld, in dem er Stammspieler sein kann, nicht nur Rotationskraft.
Bei Kayserispor fand Benes genau das. In der SüperLig avancierte er schnell zum festen Bestandteil des zentralen Mittelfelds, kam auf 32 Ligaspiele, erzielte sieben Tore und lieferte zwei Vorlagen. Für einen zentralen Mittelfeldmann sind das starke Zahlen, die ihn auf den Zettel internationaler Beobachter brachten.
Gent greift nun zu und bindet den 42-fachen Nationalspieler bis 2030. Der belgische Erstligist bekommt damit einen Akteur, der sowohl Torgefahr aus der zweiten Reihe als auch spielerische Linie mitbringt – Qualitäten, die er in der Türkei eindrucksvoll gezeigt hat.
Für Union bedeutet der Abgang das Ende eines kurzen, ordentlichen, aber nicht prägenden Kapitels. Der Klub setzt im Mittelfeld künftig auf andere Profile, während Benes sich in Belgien eine klare Rolle als zentraler Taktgeber erarbeiten kann.
Der langjährige Nationalspieler betonte, dass er sich trotz der kurzen Zeit in Berlin wohlgefühlt und besondere Momente erlebt habe. Mit dem Schritt nach Gent wählt er jetzt bewusst den Weg, auf Klubebene noch einmal dauerhaft im Mittelpunkt zu stehen – statt zwischen Bank und Startelf zu pendeln.







































