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·1. Juli 2026
Union Berlin holt Nsoki und macht ein Schnäppchen auf Hoffenheims Kosten

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Stanley Nsoki bleibt bei Union Berlin. Die Köpenicker haben die vereinbarte Kaufoption für den französischen Innenverteidiger gezogen und zahlen dafür lediglich 1,5 Millionen Euro nach Sinsheim. Für Hoffenheim ist es ein herber Verlust gegenüber dem Einkaufspreis von 2022.
Wie Union Berlin und die TSG Hoffenheim offiziell bestätigten, unterschreibt Nsoki bei den Eisernen einen Vertrag bis 2029. Geschäftsführer Profifußball Horst Heldt zeigte sich zufrieden: „Stanley hat sich trotz eines schwierigen Starts schnell in die Mannschaft integriert und gezeigt, wie wertvoll er für unser Spiel sein kann. Seine Vielseitigkeit, sein Zweikampfverhalten und sein Spielverständnis passen sehr gut zu Union. Wir freuen uns, dass er bei uns bleibt und unsere Defensive stärkt."
Nsoki selbst erklärte: „Ich bin sehr glücklich, dauerhaft Teil dieses besonderen Vereins zu sein. Die Unterstützung der Fans und das Vertrauen der Verantwortlichen haben mir enorm geholfen, nach meiner Verletzung zurückzukommen. Ich fühle mich bei Union sehr wohl und möchte weiterhin dazu beitragen, gemeinsam erfolgreich zu sein."
In 14 Pflichtspielen für die Eisernen erzielte der 27-Jährige ein Tor und zwei Vorlagen. Der schwierige Beginn war einer Muskelverletzung geschuldet, die ihn den Saisonstart kostete. Im Endspurt der Saison wurden seine Einsätze erneut weniger. Für Hoffenheim, das Nsoki 2022 für zwölf Millionen Euro von Club Brügge verpflichtet hatte, ist es ein erhebliches Transferminus: Für die Leihe hatte Union bereits eine Leihgebühr von 100.000 Euro gezahlt, nun kommen 1,5 Millionen Euro Ablöse hinzu, womit der Gesamterlös bei 1,6 Millionen Euro liegt.
Nsoki wurde bei Paris Saint-Germain ausgebildet und durchlief dort sämtliche Nachwuchsstufen. Nach Stationen bei OGC Nizza und Club Brügge wechselte er 2022 nach Deutschland. In drei Jahren für Hoffenheim bestritt er insgesamt 59 Pflichtspiele, ehe er im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Union kam. Für Frankreichs Juniorennationalmannschaften lief er von der U16 bis zur U21 in 13 Länderspielen auf.
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