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·30. Mai 2026
Union denkt bei diesem Leihspieler um und ein Systemwechsel ist der Grund

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Der 1. FC Union Berlin könnte die Kaufoption für Stanley Nsoki doch nicht ziehen. Laut Bild erwägen die Eisernen, den Leihspieler der TSG Hoffenheim nach dem Sommer zurückzuschicken, obwohl ein fester Transfer bis vor wenigen Wochen noch als ausgemachte Sache galt.
Vor dem Trainerwechsel zu Mauro Lustrinelli lief es laut kicker auf eine Verpflichtung von Stanley Nsoki für rund drei Millionen Euro hinaus. Nun plant der neue Übungsleiter eine Umstellung auf eine Viererkette, in der Nsokis Profil als linksfüßiger Innenverteidiger womöglich nicht mehr gefragt ist.
Die ablösefreien Zugänge Zeno Van Den Bosch von Royal Antwerpen und Marvin Friedrich von Borussia Mönchengladbach, beide noch nicht offiziell vermeldet aber dem Vernehmen nach bereits in trockenen Tüchern, dürften die Hierarchie in der Defensive ohnehin neu ordnen. Die ursprünglich vereinbarte Kaufoption für Union Berlin liegt bei rund 1,5 Millionen Euro und damit deutlich unter dem Preis, den Hoffenheim 2022 mit zwölf Millionen Euro für den 27-Jährigen gezahlt hatte.
Nsoki war im vergangenen Sommer mit einer Muskelverletzung ins Trainingslager gestoßen und verpasste die ersten Monate der Saison komplett. Danach stabilisierte er sich zwar und kam auf zwölf Bundesligaeinsätze mit einem Tor und einer Vorlage, ein Stammplatz war ihm in Köpenick aber nie sicher.
Für Hoffenheim wäre ein geplatzter Union-Deal eine weitere Enttäuschung in der Causa Nsoki. Der gebürtige Pariser durchlief die Akademie von PSG, gewann dort zweimal die Meisterschaft und kam über Nizza und Brügge schließlich in den Kraichgau. In 65 Bundesligaspielen steht der Linksfuß bei zwei Treffern. Sein aktueller Marktwert wird auf 1,9 Millionen Euro taxiert. Die Kraichgauer gelten weiterhin als verkaufsbereit.
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