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·18. Februar 2026
Verhandlungs-Bremse: Bei drei Stars will sich Bayern Zeit lassen

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·18. Februar 2026

Während der FC Bayern zuletzt mehrere wichtige Personalien klären konnte, tritt der Rekordmeister bei drei prominenten Namen offenbar bewusst auf die Bremse.
Wie die Sport BILD berichtet, wollen sich die Verantwortlichen bei Harry Kane, Michael Olise und Lennart Karl aktuell Zeit lassen – aus unterschiedlichen Gründen.
Besonders aufmerksam wird die Situation rund um Kane beobachtet. Die Ausstiegsklausel des Engländers, die in seinem bis 2027 laufenden Vertrag verankert war, ist im Januar ausgelaufen. Dennoch wurden bislang keine konkreten Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung aufgenommen. Intern besteht laut dem Bericht kein akuter Handlungsdruck, auch wenn die Bayern grundsätzlich planen, langfristig mit dem 32-Jährigen weiterzumachen.
Zuletzt hatte Sportvorstand Max Eberl betont, dass man sich mit Kane im Austausch befinde, ohne jedoch formelle Verhandlungen zu führen. Die Strategie ist klar: keine Hektik, keine öffentlichen Wasserstandsmeldungen. Kane fühlt sich in München wohl, liefert konstant auf Top-Niveau und besitzt weiterhin Vertrag bis 2027. Entsprechend sehen die Verantwortlichen derzeit keinen Grund, vorschnell zu handeln.
Ähnlich verhält es sich laut Sport BILD bei Michael Olise. Der Franzose, der noch bis 2029 gebunden ist, spielt sportlich eine zentrale Rolle im Offensivgefüge. Dennoch wird auch hier abgewartet. Der langfristige Vertrag verschafft dem Klub eine komfortable Ausgangsposition. Konkrete Verlängerungsgespräche stehen aktuell nicht auf der Agenda, auch wenn man intern sehr zufrieden mit seiner Entwicklung ist.

Foto: IMAGO
Bei Lennart Karl ist die Lage demnach noch einmal anders gelagert. Das 17 Jahre alte Offensivtalent steht ohnehin langfristig unter Vertrag – und dieser verlängert sich zu seinem 18. Geburtstag am 22. Februar automatisch um ein weiteres Jahr bis 2029. Eine aktive Verhandlung ist daher nicht notwendig. Die Bayern setzen weiterhin auf seine Entwicklung und sehen keinen unmittelbaren Handlungsbedarf.
Die Zurückhaltung passt zur aktuellen Transferstrategie der Münchner. Nach teuren Jahren mit hohen Ablösen und Gehältern agiert der Klub wirtschaftlich kontrollierter. Verträge werden nicht aus Nervosität verlängert, sondern zum passenden Zeitpunkt. Planungssicherheit ist wichtig – aber nicht um jeden Preis.









































