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·8. Mai 2026

VfL Wolfsburg: Steigt Hecking zum neuen Sport-Boss auf?

Artikelbild:VfL Wolfsburg: Steigt Hecking zum neuen Sport-Boss auf?

Beim VfL Wolfsburg könnte es zu einer überraschenden Machtverschiebung kommen: Trainer Dieter Hecking wird intern als Kandidat für den Posten des Geschäftsführers Sport gehandelt. Nach der Trennung von Peter Christiansen suchen die Verantwortlichen eine neue Führung – und könnten dabei auf eine vertraute Lösung setzen.

Bei den Wölfen keimt wieder Hoffnung auf – sportlich wie strukturell. Der knappe 2:1-Erfolg bei Union Berlin hat die Negativserie beendet und neue Zuversicht im Abstiegskampf gebracht. Doch während auf dem Platz wieder Leben zu erkennen ist, laufen im Hintergrund längst die Weichenstellungen für die Zukunft. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eine entscheidende Personalfrage: Wer wird neuer Geschäftsführer Sport?


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Suche nach neuem Geschäftsführer

Nach der Trennung von Peter Christiansen infolge der sportlichen Talfahrt fehlt den Wolfsburgern aktuell die klare Führung auf dieser Schlüsselposition. Übergangsweise haben Sportdirektor Pirmin Schwegler und Aufsichtsratsmitglied Diego Benaglio die Verantwortung für die Kaderplanung übernommen. Eine Dauerlösung ist das jedoch nicht.

Hecking als mögliche Lösung

Nun bringt die Sport Bild einen naheliegenden Namen ins Spiel: Dieter Hecking. Der aktuelle Trainer könnte demnach zur kommenden Saison vom Spielfeldrand in die Chefetage wechseln. Ein Szenario, das auf den ersten Blick plausibel wirkt und intern offenbar ernsthaft diskutiert wird.

Hecking kennt den Klub wie kaum ein anderer. Bereits zwischen 2013 und 2016 führte er Wolfsburg zu großen Erfolgen, darunter der Pokalsieg. Seine Erfahrung und seine Identifikation mit dem Verein sprechen für ihn. Gerade dieser Faktor scheint bei den Entscheidern, allen voran Volkswagen als Eigentümer, eine wichtige Rolle zu spielen. Gesucht wird nicht nur ein Manager, sondern auch eine Persönlichkeit, die den Klub verkörpert.

Alternativen schwer zu bekommen

Andere Kandidaten wie Fabian Wohlgemuth oder Andreas Schicker gelten zwar als fachlich interessant, sind jedoch schwer zu verpflichten. Auch der Name Alexander Rosen kursiert intern. Doch Hecking bringt einen Vorteil mit, den externe Lösungen nicht bieten können: unmittelbare Verfügbarkeit und tiefe Verwurzelung im Verein.

Kaderplanung

Parallel zu dieser Personalie treiben Schwegler und Benaglio die Kaderplanung voran. Dabei laufen die Überlegungen zweigleisig. Für den Fall eines Abstiegs ist klar, dass mehrere Leistungsträger den Verein verlassen könnten, um Einnahmen zu generieren. Gleichzeitig gibt es einen festen Kern an Spielern, die unabhängig von der Liga das Gerüst bilden sollen – angeführt von Kapitän Maximilian Arnold.

Auch auf dem Transfermarkt wird bereits gearbeitet. Im Fokus stehen Spieler mit Charakter und Entwicklungspotenzial, idealerweise mit Erfahrung in der 2. Liga. Ein erstes Signal ist die bevorstehende Rückkehr von Elvis Rexhbecaj, der aus der eigenen Jugend stammt und den Verein gut kennt.

Klar ist: Die sportliche Zukunft des VfL wird nicht nur auf dem Rasen entschieden. Die Wahl des neuen Geschäftsführers Sport könnte zur richtungsweisenden Entscheidung werden. Und plötzlich steht mit Dieter Hecking ein Kandidat im Raum, der die Lösung aus den eigenen Reihen verkörpert.

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