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·25. September 2026

"Viel zu bieten": David Alaba setzt Unterschrift bei Udinese

Artikelbild:"Viel zu bieten": David Alaba setzt Unterschrift bei Udinese

David Alaba (34) hat nach fast drei Monaten ohne Verein einen Einjahresvertrag bei Udinese Calcio unterschrieben. Der Ex-Bayern-Profi will ausdrücklich mehr sein als nur der Routinier im Kader.

David Alaba spielt künftig in Italien. Der Innenverteidiger unterschrieb bei Udinese Calcio einen Vertrag über ein Jahr, eine Ablöse wurde nicht fällig. Der Klub bestätigte die Verpflichtung am Donnerstag.


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Damit endet eine Hängepartie von fast drei Monaten. Seit dem 1. Juli war der 117-fache Nationalspieler ohne Arbeitgeber, nachdem Real Madrid seinen 2021 geschlossenen Vertrag nicht verlängert hatte.

In fünf Jahren in Madrid kam Alaba auf über 130 Pflichtspiele, gewann zweimal die Champions League und zweimal die Meisterschaft – die letzten Jahre waren allerdings von Verletzungen geprägt.

Alaba ist "noch ehrgeizig"

Zwischenzeitlich tauchte sein Name bei Lazio Rom, Manchester United und Union Berlin auf. Konkret wurde keine dieser Spuren. Bei Udinese soll er nun Verantwortung übernehmen, will sich aber nicht auf die Rolle des Routiniers reduzieren lassen.

"Ich bin nicht hier, um einfach nur der Veteran im Team zu sein, und ganz sicher nicht, um meine Karriere zu beenden", sagte Alaba laut Klubmitteilung.

Alaba hat noch viel vor in der Serie A. "Ich bin noch zu ehrgeizig dafür und glaube fest daran, dass ich auf dem Platz noch viel zu bieten habe." Geschäftsführer Franco Collavino sprach von einem Zeichen, dass Udinese "auf höchstem Niveau mithalten" wolle.

Sportlich viel zu tun in Udine

Die Ausgangslage zum Alaba-Start ist durchwachsen: Nach fünf Spieltagen steht die Mannschaft des deutschen Trainers Kosta Runjaic (55; trainierte unter anderem Kaiserslautern, 1860 München und Duisburg) mit vier Punkten auf Rang 13, bei 8:11 Toren. Zuletzt gab es zu Hause ein 0:1 gegen Cagliari.

Zwölf Jahre lang stand Alaba beim FC Bayern unter Vertrag, holte dort zehn Meisterschaften, sechs DFB-Pokale und ebenfalls zwei Titel in der Königsklasse. Für die Nations League nominierte ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick (68) die Bayern-Legende zuletzt nicht.

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