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·23. Mai 2026

Vom Interimstrainer zur Dauerlösung: Köln beendet die Trainerdiskussion

Artikelbild:Vom Interimstrainer zur Dauerlösung: Köln beendet die Trainerdiskussion

Der 1. FC Köln hat seine Trainerfrage offiziell beantwortet. René Wagner unterschrieb einen Vertrag bis 2028 und wird den Effzeh auch in der kommenden Bundesliga-Saison betreuen. Die Entscheidung fiel laut übereinstimmenden Berichten einstimmig in den Gremien. Sportchef Thomas Kessler lobte Wagner für seine „hohe sportliche Kompetenz" und eine „klare und authentische Art der Führung".

Pro-Lizenz in England und Vertrauen in Köln

Wagner hatte den Cheftrainerposten in Köln im März übernommen, nachdem Lukas Kwasniok nach dem 3:3-Derby gegen Borussia Mönchengladbach freigestellt worden war. Der 37-Jährige war jedoch kein Unbekannter am Geißbockheim: Bereits von 2021 bis Ende 2023 arbeitete er als Co-Trainer unter Steffen Baumgart beim FC, ehe beide gemeinsam beim Hamburger SV und Union Berlin weitermachten. Zwischen Januar 2024 und Juni 2025 absolvierte Wagner den Lehrgang der English Football Association und erwarb die international anerkannte Pro License.


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Wagner selbst äußerte sich bewegt: „Vor fünf Jahren haben wir hier in meiner ersten Saison die Conference League erreicht, nur zwei Jahre später musste ich aus der Ferne mit ansehen, wie der FC abgestiegen ist. Das tat weh. Diesmal haben wir den Klassenerhalt geschafft."

Kader als eigentliche Baustelle

Dass die Verantwortlichen Wagner die Treue hielten, gilt intern als Hinweis für die Zukunft und Kaderplanung. Die Probleme der vergangenen Saison werden vor allem im Kader erkannt, nicht auf der Trainerbank. Entsprechend dürfte der Effzeh im Sommer einen umfassenden Umbau angehen. Nach GEISSBLOG-Informationen war früh klar, kein weiteres Risiko mit einem Zweitliga-Trainer ohne Bundesliga-Erfahrung einzugehen.

Kessler machte die Richtung deutlich: „René passt sehr gut zu uns, weil er die Werte unseres Clubs nicht nur versteht, sondern auch lebt." Welche Spieler den Verein verlassen und wer neu kommt, dürfte sich in den nächsten Wochen zeigen.

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