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·19. September 2026
Vor Aufsteiger-Duell: Elversberg bedankt sich plötzlich bei Schalke

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Vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 überrascht Elversberg-Trainer Vincent Wagner mit einem Dank an Königsblau. Der Grund liegt im dramatischen Aufstiegsrennen der vergangenen Saison.
Vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 hat Elversbergs Trainer Vincent Wagner mit ungewöhnlichen Worten aufhorchen lassen. Der 40-Jährige blickte auf den Aufstiegskampf der vergangenen Saison zurück – und schrieb den Königsblauen dabei eine wichtige Rolle zu.
„Wenn man die Spiele und die Saison noch einmal Revue passieren lässt, dann möchte ich hier noch einmal Danke an Schalke sagen“, erklärte Wagner vor der Partie am Sonntag (20. September).
Hintergrund ist die dramatische Schlussphase der vergangenen Zweitliga-Saison. Elversberg hatte Ende April beim 3:3 in Darmstadt wichtige Punkte liegen gelassen. Gleichzeitig mischte der SC Paderborn im Rennen um die Aufstiegsplätze mit – und führte wenig später gegen Schalke bereits mit 2:0.
Für die SVE drohte damit ein empfindlicher Rückschlag. „Als der SC Paderborn gegen Schalke 04 mit 2:0 führte, waren wir zu dem Zeitpunkt aus dem Aufstiegsrennen raus“, erinnerte sich Wagner.
Doch Schalke drehte die Begegnung und gewann noch mit 3:2. Dadurch eröffneten sich für Elversberg neue Möglichkeiten. Die Saarländer nutzten ihre Chance und fertigten Paderborn eine Woche später mit 5:1 ab. Am Saisonende gelang sowohl Elversberg als auch Schalke der Sprung in die Bundesliga.
Nun stehen sich beide Aufsteiger direkt gegenüber. Wagner erwartet dabei eine schwierige Aufgabe. In der vergangenen Saison verlor die SVE beide Begegnungen mit den Königsblauen. Zusätzlich beeindruckte den Elversberger Coach Schalkes jüngster Auftritt gegen Bayern München. Trotz deutlicher Münchner Überlegenheit erkämpfte sich der S04 ein 0:0.
„Die Bayern haben sich da die Zähne ausgebissen“, sagte Wagner mit Blick auf die Schalker Defensivleistung. Für seine Mannschaft sei das Duell deshalb „eine sehr große Herausforderung“. Seine Forderung vor der Partie fällt entsprechend klar aus: „Wir werden Lösungen finden müssen.“
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