Löwenmagazin
·14. Februar 2026
Vorerst kein VAR in der 3. Liga

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·14. Februar 2026

Nach der dieswöchigen DFB-Managertagung ist klar, dass es auch in der kommenden Saison keine technische Unterstützung für die Schiedsrichter in der 3. Liga geben wird. Da der klassische VAR für die dritthöchste Spielklasse zu teuer ist, prüft der DFB die Einführung Challenge-System, welches aktuell jedoch noch zu viele Unklarheiten mit sich bringt.
Seit der Einführung des Videobeweises in der Bundesliga wird sich über die Notwendigkeit von technischen Hilfsmitteln für Schiedsrichter gestritten. Grundsätzlich sollte es den Fussball fairer machen. Allerdings ist weithin zu beobachten, dass der VAR die Frage nach Fehlentscheidungen nur verlagert, die Emotionen zerstört und das Spiel an sich völlig verändert. Zuletzt wurde auf Grund eklatanter Fehlentscheidungen in der 3. Liga wieder vermehrt nach dem VAR gerufen. Fehlentscheidungen in Situationen, die man ohne Weiteres auch ohne VAR richtig entscheiden sollte. Bei der Managertagung des DFB diese Woche, diskutierten alle Clubverantwortlichen u.a. auch über dieses Thema.
Statt des handelsüblichen VAR wird in der 3. Liga aber aus Kostengründen der sogenannte FVS – Football Video Support als Alternative geprüft. Eine Art Challenge-System wie man es aus der NFL kennt und nur bei spielentscheidenden Situationen wie Toren, Elfmeterpfiffen und Platzverweisen eingesetzt werden soll. Aktuell wird dies in der Dritten italienischen Liga getestet. Die Club-Chefs waren sich aber einig, dass dies für die höchste Spielklasse des DFB nur in Frage kommt, wenn ein Kommitment auch unter den eigenen Fans besteht. Gerade bei den Stadiongängern ist der VAR höchst umstritten und wird auch dann abgelehnt wenn die eigene Mannschaft benachteiligt wird.
Im Sommer soll erneut über den FVS gesprochen werden. Eine Einführung für die kommende Saison ist damit vom Tisch.









































