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·12. April 2026

"Wäre das Schlimmste": Badjie warnt trotz "großem Schritt"

Artikelbild:"Wäre das Schlimmste": Badjie warnt trotz "großem Schritt"

Wie schon das Hinspiel hat Ismail Badjie auch das zweite Aufeinandertreffen mit Energie Cottbus entschieden. Für den VfL Osnabrück "ein großer Schritt Richtung 2. Liga", wie Badjie meinte. Gleichzeitig fand er auch mahnende Worte. Genau wie auch Trainer Timo Schultz.

"Dürfen uns nicht ausruhen"

Es war die Geschichte des Spitzenspiels. Ismail Badjie saß zunächst auf der Bank, musste jedoch schon nach zehn Minuten auf das Feld. Lars Kehl hatte sich nach einem Pressschlag verletzt. Keine einfache Situation, wie der Offensivspieler bei "MagentaSport" verriet: "Das war nicht leicht, aber meine Mitspieler haben mir das Leben vereinfacht." So war es einmal mehr Badjie, der die Partie gegen Energie Cottbus entschied. Die Hintermannschaft der Lausitzer ließ sowohl Christensen unbedrängt flanken als auch Badjie frei zum Abschluss kommen. Der Ball landete im kurzen Eck.


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"Ich habe gar nicht viel nachgedacht. Ich habe nur gesehen, dass es schwieriger gewesen wäre, ihn in das lange Eck zu schlenzen." Mit dem 1:0 und nun wieder sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz sei es ein "unglaublicher Tag, die Brücke hat gebebt". Für den Torschützen war der Erfolg "ein großer Schritt in Richtung 2. Liga, aber wir dürfen uns nicht ausruhen. Das wäre das Schlimmste, was wir machen könnten."

Sorgen um Kehl

Cottbus hatte nach dem Rückstand deutlich mehr vom Spiel, doch es fehlten die klaren Chancen. Einen großen Anteil daran hatte "unsere überragende Defensive", die zum 18. Mal in dieser Saison zu Null blieb. Entsprechend freute sich Cheftrainer Timo Schultz, "dass die Jungs alles hineingeworfen haben. Kurz nach der Pause haben wir zum richtigen Zeitpunkt ein schönes Tor geschossen. Hinten raus haben wir noch einige Chancen liegen lassen. Ein weiterer Treffer hätte meine Nerven natürlich beruhigt". Gleichwohl musste er einräumen, "dass ein 0:0 oder 1:1 ein gerechteres Ergebnis gewesen wäre".

Sorgen bereitet Schultz der verletzte Kehl, der sich am Sprunggelenk weh getan hat. "Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist. Aber wenn er ausgewechselt werden muss, dann hat er sicherlich mehr als nur ein paar Schmerzen." Kehl sei ein Spieler, "den wir nicht ersetzen können". Kommende Woche gastiert der VfL beim FC Ingolstadt – ob mit Kehl oder ohne, bleibt zunächst offen. Sicher ausfallen wird Yigit Karademir nach seiner fünften gelben Karte. So oder so soll der nächste Sieg her, um der 2. Liga ein weiteres Stück näherzukommen. "Unsere Punktanzahl wird noch lange nicht reichen, um aufzusteigen", warnte Schultz. "Wir müssen weiter Spiele gewinnen. Von daher war mir das schon fast zu viel Gejubel nach dem Spiel. Die Jungs können sich gerne feiern lassen, aber ab Mittwoch wird der volle Fokus wieder auf dem Training liegen."

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