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·9. April 2026

Wechsel nach England? Kessler reagiert deutlich auf Gerüchte um El Mala

Artikelbild:Wechsel nach England? Kessler reagiert deutlich auf Gerüchte um El Mala

Die sportliche Zukunft von Said El Mala ist derzeit das beherrschende Thema am Geißbockheim. Wie der 'Kölner Stadt-Anzeiger' berichtet, befindet sich das 19-jährige Top-Talent momentan in einem Spannungsfeld zwischen einem intensiven Abstiegskampf und weitreichenden Transfergerüchten aus der Premier League. Sportlich ist El Mala für die Kölner unverzichtbar: Mit zehn Toren und vier Vorlagen ist er der wichtigste Offensivspieler im Kader, laboriert jedoch aktuell an einer Sprunggelenkverletzung aus dem Spiel gegen Frankfurt. Sein Einsatz im richtungsweisenden Kellerduell gegen Werder Bremen bleibt ungewiss.

Parallel zum sportlichen Überlebenskampf dreht sich das Transferkarussell immer schneller. Vor allem Brighton & Hove Albion mit Trainer Fabian Hürzeler zeigt großes Interesse und bemüht sich seit Wochen um einen Verhandlungstermin. Der FC blockt bisher jedoch konsequent ab. Laut dem Kölner Stadt-Anzeiger spekuliert der Verein auf eine Ablösesumme, die deutlich über den im Raum stehenden 35 Millionen Euro plus Boni liegt. Die Verhandlungen werden durch die Vorgeschichte zwischen Brighton-Klubchef Tony Bloom und dem FC-Aufsichtsratsvorsitzenden Lionel Souque zusätzlich erschwert. Souque erinnerte sich amüsiert an ein früheres Treffen mit Bloom: „Ich habe ihm gesagt: Freut mich, dass wir reden, aber ich bin Obst- und Gemüse-Verkäufer, du bist anscheinend Pokerspieler – die Verhandlung zwischen uns wird nichts. Er fand das nicht so lustig.“


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Auch Spekulationen um den Einfluss des „Super-Beraters“ Ali Barat und ein mögliches Klub-Mandat des FC zur Platzierung des Spielers auf dem englischen Markt wies der Verein zurück. Thomas Kessler, Sport-Geschäftsführer des FC, bezog gegenüber der Zeitung Stellung und stellte die Situation wie folgt dar:

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📸 INA FASSBENDER - AFP or licensors

„Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen. Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag.“

Auch beim Spieler selbst sieht der Geschäftsführer den Fokus klar gesetzt: „Wir begleiten Said seit Saisonbeginn sehr eng. Er hat unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt. Er verfolgt klare Ziele mit dem Klub. Dabei hat er auch die volle Rückendeckung und Unterstützung seiner Familie.“ Spekulationen über eine mögliche Schmerzgrenze weist Kessler zurück: „Nein, die haben wir nicht definiert.“ Zum Zeitplan in der Causa El Mala bleibt der FC bewusst vage: „Einen konkreten Zeitpunkt oder Korridor gibt es nicht. Klar ist natürlich auch: Zu gegebener Zeit werden wir uns mit dem Thema befassen.“

Trotz der Unruhe im Hintergrund überzeugte El Mala zuletzt auf dem Platz. Kessler lobte seinen Auftritt in Frankfurt ausdrücklich: „Said hat ein starkes Spiel gemacht. Er war extrem engagiert, hat viele gefährliche Aktionen initiiert und sich voll eingebracht. Durch René Wagner wurde er etwas entlastet, musste nicht permanent die Drecksarbeit übernehmen – war aber trotzdem enorm fleißig. Besonders herausragend war der perfekt getimte Pass auf Jakub Kaminski.“ Ob er diese Form gegen Bremen einbringen kann, wird sich kurzfristig entscheiden.


📸 Christof Koepsel - 2026 Getty Images

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