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·28. August 2026
Wegen Atubolu-Transfer: Eintracht fällt Zetterer-Entscheidung

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Michael Zetterer darf Eintracht Frankfurt wohl verlassen. Die Hessen haben dem Torhüter die Wechselfreigabe erteilt.
Die bevorstehende Verpflichtung von Noah Atubolu als neue Nummer eins wirkt bei Eintracht Frankfurt wie ein Dominostein für die Torhütersituation. Laut "Sky Sports" darf Michael Zetterer den Verein verlassen, um in die Premier League zu wechseln. Der 31-Jährige wurde bereits in der vergangenen Woche mit einem Wechsel zu Leeds United in Verbindung gebracht. Nachdem ihn und seinen Berater Nico Pellatz die Gerüchte überrascht hatten, kam es offenbar zu einem Umdenken.
Laut dem "kicker" flog Zetterer am Wochenende nach Leeds, um sich die Einrichtungen des englischen Erstligisten anzuschauen. Obwohl er gerne in Frankfurt bleiben würde, zwingt ihn seine sportliche Perspektive nun zum Handeln. Nach Atubolus Verpflichtung wäre der Schlussmann, der erst vor einem Jahr aus Bremen kam, nur noch dritte Wahl zwischen den Pfosten. Bei Leeds United ist er hinter Stammtorwart James Trafford lediglich als Back-up eingeplant, kann sich aber mit der Rolle anfreunden.
Traffords bisheriger Vertreter Lucas Perri macht mit seinem anstehenden Wechsel zum FC Turin den Weg für Zetterer frei. Medienberichten zufolge soll für den Frankfurter Keeper eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro fließen. Die Eintracht zahlte im letzten Sommer genau diese Summe an Werder Bremen. Zetterers Vertrag am Main läuft noch bis 2029. Sollte er die SGE vor Ende der Transferperiode verlassen, wird Kaua Santos bleiben und langfristig hinter Atubolu zur Nummer zwei degradiert.
Der Transfer von Noah Atubolu dürfte noch am heutigen Freitag offiziell bekanntgegeben werden. Eintracht-Trainer Adi Hütter bestätigte die bevorstehende Verpflichtung am Donnerstagnachmittag auf einer Pressekonferenz. „Ich gehe davon aus, dass Noah Atubolu im Laufe des Tages die Unterschrift unter den Vertrag setzt“, sagte der Österreicher. Ob dies bereits geschehen ist, wurde bisher nicht bestätigt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Atubolu in Kürze als Frankfurts neue Nummer eins vorgestellt wird.
Der 24-Jährige wechselt zunächst für ein Jahr auf Leihbasis vom SC Freiburg an den Main. Eine Kaufpflicht, die bei 13 Millionen Euro liegen soll, tritt im Sommer 2027 in Kraft. Da Atubolus Vertrag im Breisgau am Ende der Saison ausgelaufen wäre, wurde er laut dem "kicker" still und leise bis 2028 verlängert, um einen Transfer zu den vereinbarten Konditionen zu ermöglichen. Atubolu liebäugelt bereits seit Monaten offen mit einem Abschied aus Freiburg. Der Sport-Club hatte bereits Ende Mai vorsorglich einen Ersatz klar gemacht und Mio Backhaus aus Bremen verpflichtet.







































