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·28. September 2026
Wegen El-Mala-Absage: BVB wird plötzlich in höchsten Tönen gelobt

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Borussia Dortmund erhält für seine Transferstrategie großes Lob. Besonders der Rückzug aus dem Poker um Said El Mala kommt bei Sven Mislintat und Stefan Effenberg gut an.
Borussia Dortmund ist sportlich hervorragend in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Doch nicht nur die Ergebnisse sorgen für Anerkennung. Auch die Transferstrategie unter Sportdirektor Ole Book kommt bei Sven Mislintat und Stefan Effenberg ausgesprochen gut an. Besonders der geplatzte Wechsel von Said El Mala wird positiv bewertet.
Der BVB hatte sich im Sommer intensiv mit dem Kölner Offensivspieler beschäftigt. Ein Transferpaket von rund 50 Millionen Euro stand im Raum, letztlich entschied sich Dortmund jedoch gegen den Deal. El Mala verlängerte beim 1. FC Köln stattdessen seinen Vertrag bis 2031.
Für den früheren BVB-Chefscout Mislintat war der Dortmunder Rückzug die richtige Entscheidung. „Said El Mala war wohl die erste Wahl, aber nicht zu jedem Preis, und das zeichnet dann einen Topkaderplaner und Sportdirektor aus, seine Pläne B zu kennen und es war smart, das Geld zu splitten“, erklärte der 53-Jährige bei SPORT1.
Genau das tat Dortmund anschließend: Statt die hohe Summe für El Mala auszugeben, investierte der BVB in zwei andere junge Offensivspieler. Konstantinos Karetsas kam für 30 Millionen Euro vom KRC Genk, während Giannis Konstantelias für 26 Millionen Euro aus Saloniki verpflichtet wurde.
Mislintat gefällt diese grundsätzliche Ausrichtung. Er finde es „sehr smart, dass Ole Book das bedient, was Dortmund in der Vergangenheit stark gemacht hat: junge, entwicklungsfähige statt erfahrene Spieler zu holen“.
Auch Stefan Effenberg würdigte die Entscheidung gegen El Mala. „Dass der Verein bei 50 Millionen die Reißleine gezogen hat und sich anders orientiert hat … dass muss man erstmal machen. Großes Lob an den BVB“, sagte der SPORT1-Experte.
Der sportliche Auftakt gibt den Dortmundern bislang zusätzlich Recht: Unter Trainer Niko Kovac holte der BVB aus den ersten vier Bundesliga-Partien die maximalen zwölf Punkte und übernahm damit die Tabellenführung.







































