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·22. August 2026
"Weil ich kein Heuchler bin": Mota verweigert den Handschlag

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Beim Derby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern ging es während der Partie nicht nur auf den Rängen und dem Platz, sondern auch zwischen den Trainerbänken hitzig zu. Sogar so sehr, dass Waldhof-Coach Rui Mota nach dem Spiel den Handschlag mit Lauterns Trainer Torsten Lieberknecht verweigerte.
Die Partie war nach dem Last-Minute-Treffer des FCK gerade abgepfiffen, als wie nach jedem Spiel die Betreuer und Trainer auf den Platz gingen. Für gewöhnlich kommt es auch zum Handschlag der beiden Trainer. Nicht so jedoch am Freitagabend. Als FCK-Coach Torsten Lieberknecht auf Rui Mota zuging und ihm die Hand ausstreckte, lief der Portugiese wild gestikulierend am 53-Jährigen vorbei und sagte einige Worte in Richtung seines Trainerkollegen. Zum obligatorischen Handschlag kam es nicht mehr.
Warum er diesen verweigerte, begründete Mota bei der anschließenden Pressekonferenz so: "Weil ich kein Heuchler bin." Zuvor waren beide Trainer während der Partie verbal aneinandergeraten. "Du musst dich auch während des Spiels benehmen. Danach braucht man mir nicht kommen mit 'gut gespielt, wir haben gewonnen'", so Mota, ohne ins Detail zu gehen. "Ich respektiere jeden, aber ich habe nicht zwei Gesichter, sondern nur eines. Wenn jemand zu mir kommt und mich bedroht, ist das nicht der richtige Weg. Dann schüttele ich keine Hände für die Kameras, damit es gut aussieht." Lieberknecht ließ den ausgeschlagenen Handschlag unkommentiert – zumindest verbal. Denn sein Gesichtsausdruck während Motas Schilderungen sprach durchaus Bände.
Auf seine Mannschaft zeigte sich Mota trotz der bitteren Last-Minute-Niederlage indes "sehr stolz", da sie über 120 Minuten gekämpft habe. Dann als Verlierer vom Feld gehen zu müssen, "ist nicht einfach", sagte Mota, gratulierte dem FCK aber fair zum Sieg. Einen Dank richtete der Waldhof-Coach auch an die Fans, die das Team hervorragend unterstützt hätten. Das Abschießen von Raketen auf den Rasen verurteilte der 47-Jährige jedoch als "nicht akzeptabel".







































