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·21. August 2026
Wieder Abstieg am Grünen Tisch? Der Streit in der Primera B 2026

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In der Primera B könnte ein neuer Krieg am Grünen Tisch bevorstehen. Wie schon in den vergangenen Jahren würde das Ringen um den Klassenerhalt in der Segunda División ein neues Kapitel vor den Sportgerichten schreiben.
Auf dem Platz steckt Rangers tief in der Krise. Gerade einmal 6 Punkte aus 60 möglichen bringen den Klub an den Rand des Abstiegs in die dritte Kategorie unseres Fußballs. Zehn Punkte trennen ihn von Deportes Santa Cruz, dem Vorletzten der Tabelle der Primera B, bei noch 30 zu vergebenden Punkten. Im gesamten Turnier hat das Team noch nicht gewonnen, und die späte Niederlage gegen Magallanes war ein echter Nackenschlag, zumal die Albicelestes über weite Strecken nur mit neun Mann spielten.
Wie schon in mehreren Spielzeiten zuvor steht San Marcos de Arica im Fokus. Im Jahr 2021 verloren die „Bravos“ vom Morro die Kategorie nach einem Abzug von 23 Punkten wegen der fehlerhaften Registrierung des Fußballers Zederick Vega. Damals profitierte Barnechea von dem Regelfehler und konnte sich in der Primera B halten.
Um zu verstehen, worum es geht, muss man ins Jahr 2025 zurückgehen. Im August jenes Jahres fand in Viña del Mar ein Treffen statt, an dem die Präsidenten der chilenischen Fußballvereine teilnahmen. Ziel war es, eine Reihe zentraler Themen für die Branche zu besprechen, insbesondere im Zusammenhang mit TNT Sports und den Nationalmannschaften, neben anderen Fragen.
Das Treffen diente auch dazu, dass die Vereinspräsidenten der Primera B Themen besprachen, die die Klubs der Kategorie betreffen, und insbesondere Pablo Milad einen Brief übergaben, in dem sie sich über die Situation von San Marcos de Arica beschwerten: Konkret wurden die „Bravos“ beschuldigt, Steuerschulden von mehr als 3 Milliarden 500 Millionen Pesos zu haben, eine Situation, die sich nicht im zum 31. Dezember 2023 bei der CMF veröffentlichten Jahresbericht widerspiegelte. Zudem führten sie aus, dass diese Schulden fällig seien, „im besten Fall seit dem Jahr 2017“.
Deshalb stellten sie die Wahrhaftigkeit der sowohl bei der ANFP als auch bei der Kommission für den Finanzmarkt (CMF) eingereichten Dokumente infrage und verwiesen auf arbeitsrechtliche Schulden: „der Klub San Marcos de Arica weist 18 unbezahlte Geldstrafen arbeitsrechtlichen Ursprungs auf“, hieß es in dem Schreiben.
Die 15 Vereine, die damals unterzeichneten – einzig San Marcos de Arica entschuldigte sich aus offensichtlichen Gründen –, verwiesen außerdem auf eine mögliche Nichterfüllung von San Marcos de Arica in Bezug auf das Betriebskapital der SADP, die die „Bravos“ trägt. Sie argumentierten, dass „angesichts des Bestehens einer nicht deklarierten Schuld von mehr als 3 Milliarden 500 Millionen Pesos es unserer Ansicht nach notwendig ist, die tatsächliche Erfüllung der Verpflichtung zu überprüfen, ein Betriebskapital in Höhe von mindestens 1.000 UF aufrechtzuerhalten, das wir Vereine vierteljährlich gegenüber der ANFP und der CMF nachweisen müssen“.
Deshalb baten sie, so hieß es in dem Schreiben, mit der Absicht, „die tatsächliche Situation des Klubs San Marcos de Arica aufzuklären“, formell darum, „sowohl die UCF (Einheit für Finanzkontrolle) der ANFP als auch das Organ der Ersten Instanz für Klub-Lizenzen anzuweisen, die vorstehend beschriebenen Tatsachen unverzüglich zu untersuchen und gegebenenfalls die entsprechenden Maßnahmen oder Anzeigen zu ergreifen, insbesondere in Bezug auf die Erfüllung der Voraussetzungen durch San Marcos de Arica, um seine Klub-Lizenz zu erhalten und zu behalten“.
Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es keine formelle Anzeige gegen San Marcos de Arica wegen des geschilderten Sachverhalts, doch PrimeraBChile kann berichten, dass es eine Anzeige seitens des Vorstands der ANFP gegen die „Bravos“ geben könnte. Das fehlende Betriebskapital könnte der zentrale Punkt der Anschuldigung sein, auch wenn ein anderer Aspekt nicht ausgeschlossen werden sollte.
Vonseiten San Marcos de Arica, von PrimeraBChile befragt, wurde bestätigt, dass man über keinerlei Anzeige gegen den Verein informiert worden sei – was sich auch in der Veröffentlichung des Disziplinargerichts der ANFP in dieser Woche nachvollziehen lässt – und man versichert, dass alles in Ordnung sei. Eine neue Schlacht am Grünen Tisch könnte kurz vor dem Beginn stehen und erneut könnte der Abstieg auf dem Spiel stehen.
/PrimeraB
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.


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