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·22. September 2026
Wiedererlangte Stärke, neue Stammkräfte, junge Talente – Unsere fünf Gewinner des Saisonauftakts

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Luca Kaiser
22 September, 2026
Der FC ist mit gemischten Gefühlen in die neue Saison gestartet. Nach dem Weiterkommen im DFB-Pokal folgten in der Bundesliga ein Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen. Rund läuft es bei den Geißböcken deshalb längst nicht überall. Einige Spieler konnten aber bereits auf sich aufmerksam machen – und sich damit zu Gewinnern des Saisonstarts entwickeln.
Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln (Fotoo: Lars Baron/GettyImages)
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Linton Maina: Der Außenbahnspieler erwischte nach einer ordentlichen Vorbereitung zunächst einen Platz auf der Bank. Sowohl in Würzburg als auch gegen Hoffenheim kam Maina als Joker. Gegen die TSG leitete der Berliner mit seiner Vorlage die Wende ein. Der FC drehte die Partie und holte am Ende die ersten drei Punkte der Saison. Seitdem stand der schnelle Offensivspieler jeweils in der Startelf. Gegen Werder Bremen erzielte er zwischenzeitlich die Führung für die Kölner. Mit seinem Tempo und seiner Dynamik sorgt der 27-Jährige immer wieder dafür, dass der FC über die Außenbahn gefährlich werden kann.
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Gideon Mensah: Der Linksverteidiger stieg erst später in die Vorbereitung ein und konnte in den Testspielen sowie im DFB-Pokal zunächst nicht wirklich überzeugen. Das änderte sich mit dem Start in die Bundesliga. Seitdem macht der Ghanaer seine Sache auf der linken Seite ordentlich. Vor allem defensiv präsentiert sich Mensah bislang sehr solide und lässt über seine Seite nur wenig zu. Mit Borna Sosa bekam der FC am Deadline Day noch einen weiteren Konkurrenten für die Position. Aktuell führt jedoch kein Weg am 28-Jährigen vorbei.
Ellyes Skhiri: Der Tunesier musste sich nach seiner Rückkehr in die Domstadt zunächst mit Kurzeinsätzen begnügen. Gegen Werder Bremen und zuletzt beim Hamburger SV bekam der Mittelfeldspieler dann erstmals von Beginn an das Vertrauen. Dabei konnte der Tunesier zeigen, was er dem FC geben kann. Vor allem im Zentrum bringt Skhiri Ruhe und Präsenz ins Kölner Spiel. Er kann gegen den Ball wichtige Räume schließen und gibt der Mannschaft gleichzeitig eine zusätzliche Option im Mittelfeld. Nach seinen ersten Einsätzen als Starter deutet sich an, dass Skhiri für den FC noch eine wichtige Rolle spielen kann. Seine Rückkehr entwickelt sich damit zunehmend zu einem Gewinn für die Geißböcke.
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Mikey Moore: Der Engländer hat in seinen ersten Einsätzen direkt angedeutet, welche Qualitäten er in das Kölner Offensivspiel einbringen kann. Beim VfB Stuttgart wurde der 19-Jährige eingewechselt und sorgte sofort für einen Impuls. In seinem ersten Einsatz bereitete Moore zudem einen Treffer vor und setzte damit ein Ausrufezeichen. Gegen Werder Bremen blieb der Offensivspieler anschließend eher unauffällig. Beim Hamburger SV zeigte er sich dagegen wieder deutlich aktiver und brachte mit seinem Tempo und seiner Dynamik Bewegung in die Offensive. Gerade im Eins-gegen-eins kann Moore für den FC eine zusätzliche Waffe sein. Im eigenen Abschluss fehlt ihm aktuell noch die nötige Genauigkeit. Insgesamt hat der Londoner aber bereits gezeigt, dass er das Kölner Offensivspiel bereichern kann.
Alessio Castro-Montes: Der 29-Jährige profitierte zunächst von der Verletzung von Sebastian Sebulonsen. Dadurch bekam der Belgier die Chance, sich auf der rechten Seite festzuspielen – und nutzte diese bislang. Castro-Montes stand in jedem Spiel von Beginn an auf dem Platz und sammelte damit früh viel Spielpraxis. Auch nachdem Sebulonsen wieder fit war, bekam der Belgier zuletzt den Vorzug vor dem Norweger. Damit hat er sich in der Hierarchie zunächst behauptet. Ganz fehlerfrei sind seine Auftritte aber wahrlich nicht, immer wieder gibt es kleinere und auch größere Wackler. Dass er dennoch den Stammplatz hält macht ihn zu einem Gewinner.















