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·8. Februar 2026
„Wir wollen die da oben angreifen“: Schlotterbeck befeuert BVB-Traum

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Nach dem knappen 2:1-Auswärtssieg in Wolfsburg meldet sich Borussia Dortmund im Meisterrennen zurück. Nico Schlotterbeck geht dabei voran und bekräftigt selbstbewusst den Dortmunder Anspruch, den FC Bayern anzugreifen.
Borussia Dortmund meldet sich im Titelrennen zurück – und Nico Schlotterbeck geht voran. Nach dem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg machte der Innenverteidiger deutlich, dass der Glaube an die Meisterschaft im Team fest verankert ist. Der Erfolg verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer aus München vorübergehend auf drei Punkte und verlieh der Dortmunder Kampfansage neues Gewicht.
Schlotterbeck wertete den Sieg als Beleg für eine gewachsene Widerstandsfähigkeit. „Mentalität. Das, was uns seit Jahren abgesprochen wird“, sagte der 26-Jährige nach der Partie und spielte damit auf ein altes Dortmunder Narrativ an. Für ihn sei es normal, in solchen Spielen leiden zu müssen: „Wenn du etwas zu verlieren hast, wirst du mal hinten reingedrückt.“ Entscheidend sei gewesen, ruhig zu bleiben und die eigene Qualität auszuspielen.
Seine viel diskutierte Meisteransage aus der Vorwoche verteidigte der Nationalspieler ausdrücklich. Die Worte seien intern positiv aufgenommen worden. „Die Jungs haben unter der Woche gemerkt, wie sehr ich dafür brenne“, erklärte Schlotterbeck.
Mit Blick auf seine Rolle als Vertreter des fehlenden Emre Can ergänzte der Abwehrchef: „Wenn ich sage, wir wollen vorangehen, wir wollen die da oben angreifen, dann gebe ich die Marschroute vor.“ Die Mannschaft habe diese Energie aufgenommen – und geliefert. Auch Trainer Niko Kovac hob die Bedeutung solcher Ergebnisse hervor. Gerade die engen Spiele, die in beide Richtungen kippen können, seien es, die am Saisonende zählen. In Wolfsburg habe sein Team trotz Fehlern und Druckphasen die Nerven behalten und sich belohnt.
Während Schlotterbeck offensiv vorangeht, wählt Julian Brandt einen nüchterneren Ton – ohne den Titel aus dem Blick zu verlieren. „Es wird keinen geben, der sagt, ich glaube daran nicht mehr“, sagte der Offensivspieler. Man konzentriere sich darauf, die eigenen Spiele zu gewinnen und darauf zu hoffen, „dass Bayern uns da noch mal ranlässt“.
Klar ist: Der BVB hat seine Hausaufgaben gemacht und den Druck auf den Rekordmeister erhöht. Ende Februar kommt es zum direkten Duell – und Dortmund will sich bis dahin in Stellung bringen. Schlotterbeck jedenfalls lässt keinen Zweifel daran, wie die Marschrichtung lautet.









































