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·28. Februar 2026
„Wurst, was die sagen“: Berater Wittmann reagiert auf Kritik von Hoeneß & co.

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In den letzten Tagen und Wochen gab es massiv Kritik an den Spielerberatern. Geäußert unter anderem von Bayern-Patron Uli Hoeneß, der die immer größer werdenden Summen, die an Berater bezahlt werden, ansprach.
Auch die Tatsache, dass Spielern immer mehr dazu geraten wird, in das letzte Jahr des Vertrags zu gehen, um Druck auszuüben, findet wenig Anklang. Auch Matthias Sammer hatte schon Kritik geäußert. Er forderte kürzlich gar die Abschaffung von Beratern.
Das zog ein mediales Echo nach sich. Geäußert haben sich viele, manche mit mehr, manche mit weniger Verständnis. Die Berater schlugen natürlich zurück, auch einige Verantwortliche teilten mit, dass diese einfach nur ihren Job machen würden.
Bei Sky sprach nun Roger Wittmann über die Kritik an den Beratern und findet diese unverhältnismäßig. Kürzlich hatte auch Karl-Heinz Rummenigge Regularien gefordert. Ihn ging Wittmann direkt an: „Ich glaube, dass Karl-Heinz Rummenigge nicht der Richtige ist, um über Moral und Unmoral zu sprechen. Warum? Weil er mitten in diesem Geschäft steckt. Sie haben das System doch selbst mit aufgebaut. Wenn du Spieler verpflichtest, die du brauchst, um Titel zu gewinnen, weißt du, was auf dich zukommt. Berater werden heute so bezahlt, wie es der Norm entspricht. Was genau soll daran unmoralisch sein? Die Regeln haben sie selbst gemacht. Und wenn es um die Existenzberechtigung von Beratern geht, hat Karl-Heinz Rummenigge kein Recht, Forderungen zu stellen.“

Foto: Getty Images
Dann wurde er noch einmal deutlicher, auch in Richtung Uli Hoeneß. „Mir ist das Wurst, was die beiden sagen. Der eine schreit die Welt voll. Der andere sagt etwas, das er gar nicht weiß. Die wissen beide nicht, ob der Berater mit dem Spieler jeden Tag in Kontakt steht. Das ist das, was sie bräuchten. Deshalb sagen sie das auch. Was mich an der gesamten Diskussion stört: Das ist nur ein Thema von Bayern München. Es wird aber behandelt, als wenn das jetzt der Nabel der Welt wäre.“









































