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·28. April 2026
Zwei Bundesligisten träumen vom Finale: So kommen Bayern und Freiburg weiter

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·28. April 2026

Mit dem FC Bayern und dem SC Freiburg kämpfen zwei Bundesligisten noch um einen internationalen Titeln. Worauf es im Halbfinale ankommen wird.
Nachdem der 1. FSV Mainz 05 im Rückspiel gegen Strasbourg den Einzug ins Halbfinale der Conference League doch noch aus der Hand gab, sind mit FCB und SCF noch zwei deutsche Vertreter im Rennen. Während die Münchener es in der Champions League mit Paris Saint-Germain zu tun bekommen, muss der SC Freiburg am Donnerstag in der Europa League in Braga ran.
Um ins Finale der Königsklasse einzuziehen, muss der FC Bayern den ultimativen Härtetest bestehen. Mit Paris Saint-Germain wartet nicht nur der Titelverteidiger auf die Mannschaft von Vincent Kompany, die Franzosen sind zudem erneut in der entscheidenden Phase der Saison in absoluter Top-Form.
Das gilt allerdings auch für den deutschen Rekordmeister, ein Favorit ist daher vor dem Spiel kaum auszumachen. Beim 4:3 gegen Mainz bewies der FCB zuletzt Comeback-Qualitäten und gewann neun seiner letzten zehn Pflichtspiele. Dennoch ist beim Hinspiel im Parc des Princes Vorsicht geboten. Wie Real Madrid, gegen die sich Bayern im Viertelfinale durchsetzte, verfügt auch PSG über enormes Tempo in der Offensive. Gepaart mit den großen Qualitäten im Umschaltspiel, könnten Ousmane Dembele, Khvicha Kvaratskhelia und co. die hohe Defensivlinie der Münchener vor Probleme stellen.

Foto: Getty Images
Anders als Real, das in der Abwehr doch bedrohlich anfällig agierte, steht die Elf von Luis Enrique defensiv deutlich stabiler. Ein Gegentor würde gegen den Titelverteidiger daher noch schwerer ins Gewicht fallen. Gerade auf den Außenbahnen muss der FC Bayern PSG konsequent doppeln und tiefe Zuspiele auf die hinterlaufenden Außenverteidiger Nuno Mendes und Achraf Hakimi verhindern. So kann es etwas werden mit einer guten Ausgangslage fürs Rückspiel, denn eigene Tore schießt der Super-Angriff um Harry Kane, Luis Diaz und Michael Olise ohnehin immer.
Hinter dem SC Freiburg liegt eine bittere Woche. Dem Aus nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart folgte eine 0:4-Packung gegen Borussia Dortmund. Vor dem nächsten Highlight der beeindruckenden Saison im Breisgau ist Trainer Julian Schuster daher mit Aufbauarbeit beschäftigt.
Beim VfB endete der Traum vom DFB-Pokalfinale und der Möglichkeit, tatsächlich einen nationalen Titel einzufahren. In der Europa League sind die Chancen jedoch weiterhin intakt und angesichts des Teilnehmerfeldes ist es nicht vermessen, Freiburg tatsächlich den Triumph im zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb zuzutrauen.

Foto: Getty Images
Dafür muss aber zunächst der SC Braga bezwungen werden. Die Portugiesen haben im Viertelfinale etwas überraschend Real Betis in die Knie gezwungen, verpatzten aber ebenfalls ihre Generalprobe. Beim abstiegsgefährdeten CD Santa Clara setzte es eine 1:2-Niederlage. Dennoch gab es für Braga Grund zur Freude, denn Rodrigo Zalazar stand nach überstandener Muskelverletzung erstmals wieder in der Startelf und erzielte gleich sein 16. Saisontor.
Der ehemalige Schalker hat sich in der laufenden Saison zum Unterschiedsspieler in der drittgrößten Stadt Portugals entwickelt. Gegen Betis schaffte es Braga zwar auch ohne den uruguayischen Nationalspieler, dennoch laufen beim 26-Jährigen in der Offensive alle Fäden zusammen. Hinter den beiden Stürmern soll er für die nötige Kreativität und selbst für Torgefahr sorgen.
Daher kommt den Sechsern des Sport-Clubs eine besondere Bedeutung zu. Schaffen es Maximilian Eggestein und Johan Manzambi, Zalazar vom Spiel der Portugiesen abzukapseln, berauben sie Braga ihrer gefährlichsten Waffe. Im Viertelfinale gegen RC Celta haben die Freiburger bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie auf europäischer Bühne das Mittelfeld dominieren können.
Champions League
Hinspiel: Paris Saint-Germain – FC Bayern (28. April, 21 Uhr, Prime Video)
Rückspiel: FC Bayern – Paris Saint-Germain (6. Mai, 21 Uhr, DAZN)
Europa League
Hinspiel: SC Braga – SC Freiburg (30. April, 21 Uhr, RTL)
Rückspiel: SC Freiburg – SC Braga (7. Mai, 21 Uhr, RTL)









































