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·15. September 2026
„Zwischen Pest und Cholera“: Hoeneß gibt Einblicke in Eberl-Verlängerung

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·15. September 2026

Hinter den Kulissen des FC Bayern wurde über Max Eberls Zukunft offenbar heftig gerungen. Uli Hoeneß verrät nun, warum er mit einer öffentlichen Aussage auf wenig Gegenliebe gestoßen ist.
Bei Bayern brodelte es hinter den Kulissen! Uli Hoeneß spricht überraschend offen über die Vertragsverlängerung von Max Eberl – und verrät, dass seine eigene Aussage beinahe zum nächsten Zoff geführt hätte. Besonders ein Satz sorgte intern für mächtig Ärger.
Als Hoeneß im Mai nach Eberls Zukunft gefragt wurde, sah er die Chancen auf eine Verlängerung noch bei „60 zu 40“. Wenige Wochen später legte sich der Bayern-Patron plötzlich fest. Am Tegernsee sprach er von einer „100 Prozent“-Wahrscheinlichkeit, dass Eberl bleiben werde.
Eine Aussage, die intern offenbar alles andere als gut ankam. „Mit meinem Interview am Tegernsee, mit meinen 100 Prozent, habe ich genug Ärger gehabt – intern“, erklärte Hoeneß. Seine Begründung klingt bemerkenswert: „Wenn ich an dem Tag 80 Prozent gesagt hätte, dann hätte es noch mehr Ärger gegeben. Deswegen war das eine Antwort zwischen Pest und Cholera.“
Trotz des Ärgers steht Hoeneß inzwischen klar hinter Eberl. Ausschlaggebend sei vor allem gewesen, dass sich der Sportvorstand bei einem Punkt deutlich verändert habe.
Eberl habe sich innerhalb des Klubs stärker eingebracht und die Verantwortlichen besser über seine Arbeit informiert. Genau das war laut Hoeneß zuvor ein Problem. Der Sportvorstand habe teilweise ein „Eigenbrötler-Dasein“ geführt.
Das sei bei Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Herbert Hainer nicht gut angekommen. Eberl habe diesen Punkt jedoch „grundlegend geändert“.
Einen weiteren Pluspunkt sammelte Eberl auf dem Transfermarkt. Bayern wollte wichtige Transfers möglichst früh eintüten, um nach der Weltmeisterschaft steigende Preise zu vermeiden.
Gleichzeitig blieb der Klub laut Hoeneß unter dem vorgegebenen Transferbudget von rund 50 Millionen Euro. Durch Verkäufe sollen zudem fast 70 Millionen Euro eingenommen worden sein.
Für Hoeneß war damit das Gesamtpaket entscheidend. Eberl erfüllte aus seiner Sicht die zentralen Erwartungen – und bekam letztlich einen neuen Vertrag bis 2029. Die Aussagen des Bayern-Patrons machen aber deutlich, dass es bis zur Einigung offenbar ein deutlich steinigerer Weg war als gedacht.







































