Barçawelt
·16 February 2026
Auffälliger Trend: Wenn Raphinha fehlt, gerät Barça ins Wanken

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·16 February 2026

Wenn Raphinha fehlt, gerät der FC Barcelona ins Wanken. Mehrere deutliche Niederlagen in dieser Saison zeigen: Der Brasilianer ist für Hansi Flicks System weit mehr als nur ein Offensivspieler – er ist der entscheidende Matchwinner.
1:4 gegen Sevilla, 0:3 gegen Chelsea, 0:4 gegen Atlético – der FC Barcelona hat in dieser Saison bereits die eine oder andere herbe Niederlage hinnehmen müssen. Doch was hatten all diese Spiele gemeinsam – abgesehen davon, dass Hansi Flicks Abseitsfalle ihm in jeder dieser Partien um die Ohren flog? Genau: Raphinha fehlte – zumindest größtenteils.
Im Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea wurde der Brasilianer erst in der 62. Minute eingewechselt – zu einem Zeitpunkt, als die Katalanen bereits mit 0:2 zurücklagen und zudem eine Rote Karte von Ronald Araújo verkraften mussten.
Mit Raphinha auf dem Platz fiel kurz darauf noch das 0:3, womit Barça die zweite Niederlage in der Königsklasse hinnehmen musste. Spielte Raphinha von Anfang an, gewann Barcelona jedes Spiel in der Ligaphase 2025/26.
Bereits das Vorrundenspiel gegen Paris Saint-Germain war mit 1:2 an den französischen Rekordmeister gegangen – Raphinha fehlte verletzt. Auch bei der 1:4-Ligaklatsche gegen den FC Sevilla (8. Spieltag) sowie beim 0:4-Pokal-Debakel gegen Atlético Madrid (Halbfinale, Hinspiel) stand er dem Team nicht zur Verfügung.
In der Liga verpasste Raphinha zudem die Niederlage gegen Real Sociedad (1:2, 20. Spieltag) sowie die knappe Clásico-Pleite im Oktober (1:2, 10. Spieltag). Gerade sein Ausfall gegen den Erzrivalen wog schwer. Schließlich hatte der Brasilianer den spanischen Supercup zuvor dominiert wie kaum ein anderer: zwei Tore und eine Vorlage im Halbfinale gegen Athletic Bilbao (5:0) sowie ein Doppelpack im Finale gegen Real Madrid (3:2).
Es bleibt daher zu hoffen, dass Raphinha vor allem für die Königsklasse fit bleibt. Auch wenn der Toptorjäger der Vorsaison in der laufenden Champions-League-Saison bislang erst einmal getroffen hat, spielt er seine zweite starke Spielzeit in Folge.
Seine Bilanz nach 22 Einsätzen ist beeindruckend: 20 Siege, ein 1:1 gegen Rayo Vallecano und lediglich die unglückliche Niederlage gegen Chelsea. Oder anders ausgedrückt: Mit Raphinha auf dem Platz gewann Flick in dieser Saison 90,90 % aller Spiele und verlor kein einziges mit dem Brasilianer in der Startelf.
Beim ebenfalls verletzten Pedri liegt dieser Wert nach 25 Spielen übrigens bei 80 % (20 Siege, ein Remis, vier Niederlagen). Ohne Raphinha kommt Barcelona in bislang 16 Partien auf zehn Siege, fünf Niederlagen und ein 3:3 gegen den FC Brügge. Individuell stehen für den Offensivallrounder zudem 13 Tore, fünf Vorlagen und vier Doppelpacks in 22 Einsätzen zu Buche.
Damit kommt er auf eine Torbeteiligung pro 78,27 Minuten. Zum Vergleich: Lamine Yamal kommt bislang auf 13 Tore und 15 Vorlage in 31 Spielen – 92,18 Minuten pro Scorer. Zudem hat Yamal zwei Remis und fünf Niederlagen miterlebt, weshalb seine Siegquote bei 77,42 % und damit unter der von Pedri und Raphinha liegt.









































