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·15 March 2026
Der 1. FC Köln kann Ecken, Said El Mala kann Kopfballtor – „Ich war auch überrascht“

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Simon Bartsch
15 März, 2026
Die Torgefahr hielt sich bei den Kölnern nach Standards in dieser Saison in Grenzen. Vor allem bei Ecken strahlte der FC nur selten Gefahr aus. Am Samstagabend gab es mal wieder einen Treffer nach einer Hereingabe. Und das mit einem Kopfball eines Torschützen, der sonst eher durch seine Schüsse auffällt: Said El Mala.

Die Kölner jubeln nach dem Ausgleich durch Said El Mala (Foto: Stuart Fraklin/Getty Images)
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Nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende wurde es dann wieder zum Thema: Die Standardschwäche der Kölner. Serhou Guirassy hatte nach einer Ecke auf den zweiten Ball gelauert und die Kugel dann tatsächlich gegen die unkonzentrierte Kölner Defensive über die Linie geschoben. 15 Gegentore haben sich die Geißböcke bereits nach ruhenden Bällen gefangen – absoluter Liga-„Bestwert“. Dabei hatte der FC in der Rückrunde die Schwäche lange in den Griff bekommen, 2026 bis zum BVB-Spiel nur ein Gegentor nach einer Standardsituation kassiert. Und auch nach dem HSV-Spiel ist die Statistik für dieses Jahr bislang eine recht ordentliche – trotz des Guirassy-Treffers. Auch, weil die Kölner wenige Minuten vor Schluss Glück hatten, dass Daniel Elfadli das Tor nach einer Ecke nur ganz knapp verpasste.
Die Standardschwäche scheint dennoch nicht mehr die größte Baustelle – zumindest in der Defensive. In der Offensive hapert es beim FC nach wie vor nach dem ruhenden Ball. Erst drei Treffer hatten die Kölner nach Standards bis zum Duell am Samstagabend erzielt, davon einen nach einer Ecke. Diese Bilanz hat der FC verdoppelt. Denn gegen die Rothosen klingelte es mal wieder nach einer Hereingabe von der Grundlinie. Die wurde von Rav van den Berg verlängert, am langen Pfosten lauerte Said El Mala und vollendete zum verdienten Ausgleich. Zuvor hatte Fabio Vieira mit einem Lupfer die Hamburger in Führung gebracht. Schon zuvor hatten die Kölner so ziemlich jegliche Variante ausprobiert. Mal die kurze Ecke, die dann mit einer eher schwachen Hereingabe verpuffte, mal eine Ecke zum, mal weg vom Tor. Die ganz große Gefahr strahlten die Geißböcke aber nicht aus.
Eben bis zum verdienten 1:1 kurz vor dem Seitenwechsel. Der Treffer bedeutete gleichzeitig aber auch zwei Premieren. Denn für den HSV war es das erste Gegentor nach einer Ecke. Die Rothosen waren noch das letzte Team, bei dem die „Null“ stand. Nun trafen die Geißböcke. „Wir hatten da eine Thematik und haben dann leider handeln müssen – auch personell“, so Kwasniok. „Es ist einfach so, dass die Überzeugung da ist, dass man sich da verbessern kann. Wir haben ein Tor gemacht nach einem Standard. Wir hatten auch acht Ecken und sind keine Kopfball-Ungeheuer.“ So traf Said El Mala zum ersten Mal im Trikot der Geißböcke mit dem Kopf ins gegnerische Tor. „Wir haben das trainiert, weil wir wussten, dass die Hamburger am zweiten Pfosten nicht so stark verteidigen“, sagte Said El Mala. „Ich hatte das Glück dahin zu laufen. Dass der Ball dann auf den Kopf fällt, umso schöner – da musste ich nicht mehr viel machen.“
Der Kölner Youngster kommt mittlerweile auf neun Tore. Als Kopfball-Ungeheuer ist der 19-Jährige wahrlich nicht bekannt. „Ich war auch ein wenig überrascht, aber ich musste nicht viel machen.“


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