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·16 March 2026

"Die beste Rede von einem Ultra": Lieberknecht bedankt sich

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Der Jubel war groß im Stadion nach dem 3:0 Heimerfolg vom 1. FC Kaiserslautern gegen Karlsruhe. Nach dem Derby-Sieg bedankten sich die Akteure bei den eigenen Anhängern.

"Das ganze Stadion war bereit"

Bereits am Tag vor dem Spiel wurden die Spieler von den eigenen Fans nochmal heiß gemacht. "Das war die beste Rede von einem Ultra, die ich je gehört habe. Es war kein hochemotionales Aufpeitschen, sondern Worte, die wirklich sensationell gewählt waren", wird Torsten Lieberknecht bei "Der Betze Brennt" zitiert. "das dieses Derby tatsächlich auch ein Derby war, konte man nicht nur auf dem Platz anschauen, sondern auch drumherum. Und wir sind heute der Choreo vor dem Spiel auch gerecht geworden", schwärmte der Chef-Trainer weiter.


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Auch die Fans hoben die großartige Stimmung von den Rängen hervor. "Von Anfang an hat man gemerkt, dass nicht nur die Westkurve richtig Bock hatte, sondern das ganze Stadion war bereit, um das Spiel zu gewinnen", erklärte zum Beispiel Marlon Ritter. Und die Spieler waren ebenfalls von Beginn an auf Temperatur und so fiel der Führungstreffer von Semih Sahin bereits nach drei Minuten. Nur elf Zeigerumdrehungen sorgte Mergim Berisha bereits für den Treffer zum 2:0.

"So sollte man ein Derby angehen"

Die Erleichterung war groß bei Lieberknecht nach dem Spiel. Schön sei es gewesen, "früh den Deckel drauf zu machen". Den Schlusspunkt setzte dann in der vierten Minute der Nachspielzeit noch Mahir Emreli. "Endlich habe ich mein erstes Tor geschossen. Und das bei dieser fantastischen Atmosphäre", so der Torschütze. Der 28-jährige freute sich über den zweiten Derbysieg in dieser Spielzeit gegen den KSC. "Das dritte Tor ist auf jeden Fall viel zu spät gefallen. 2:0 ist immer ein bisschen komisch. Man macht irgendwie einen Fehler und dann fängt man hinten an zu schwimmen", ärgerte sich Ritter hingegen etwas über die Chancenverwertung.

"Wir sind heute aber der absolut verdiente Sieger. Jeder hat sich in alles reingeschmissen, es war eine richtig gute Körpersprache. So sollte man ein Derby angehen", ergänzte der Kapitän aber direkt. Eine wichtige Erkenntnis sei außerdem, dass man auch Spiele ohne Gegentor beenden könne. In den drei Spielen zuvor kassierte der FCK ganze acht Treffer. "Vielleicht gibt uns der Derbysieg jetzt nochmal einen Pus, hofft Sahin für die kommenden Aufgaben. Vor der Länderspielpause treffen die Pfälzer am Samstag (13:00 Uhr) noch auswärts auf den 1. FC Nürnberg.

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