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·3 April 2026
"Die Mannschaft lebt": Münster will wieder mehr Spaß haben

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Direkt beim Debüt von Alois Schwartz steht eine unglaublich wichtige Begegnung an. Am Ostersonntag (13:30 Uhr) geht es für Münster nach Kiel, mit einer neuen Stimmung innerhalb der Mannschaft.
Drei Niederlagen in Folge, nur ein Sieg in zehn Rückrundenspielen. Das Jahr 2026 läuft bisher katastrophal. "Die ersten zwei Einheiten waren ein bisschen holprig, ein bisschen leblos", gab Schwartz im Vereins-TV zu. "Das ist nicht so einfach für eine Mannschaft in zwei Spielen neun Gegentore zu fressen", führte der neue Trainer weiter aus. Zu diesem Eindruck habe auch die 0:1 Testspielniederlage gegen den TSV Havelse aus der dritten Liga gepasst.
"Havelse hat der Mannschaft aufgezeigt, was gefehlt hat. Sie war leblos auf dem Platz", erläuterte der Übungsleiter. Nachdem mehrere gute Chancen vergeben worden seien, fiel dann auch noch der Gegentreffer. "Nach dem Gegentor gingen die Köpfe runter. Das darf eigentlich nicht passieren", so der 59-jährige. Nach den ersten schweren Tagen seiner Amtszeit habe man eine kleine Pause gemacht und über das Wochenende "die Köpfe frei bekommen".
Diese Maßnahme scheint auch geholfen zu haben. "Seit Montag macht die Mannschaft gute Fortschritte inhaltlich. Sie ist sehr leidenschaftlich, wissbegierig und die Mannschaft lebt", sagte Schwartz. Für den Trainer sei es wichtig, dass die Spieler "wieder Spaß am Beruf" hätten. Dies habe er durch bestimmte Spielformen erreicht. "Es ist wieder mehr Leben auf dem Platz", betonte der erfahrene Übungsleiter nochmal.
Damit dieser Spaß erhalten bleibt, wäre ein Erfolgserlebnis beim direkten Konkurrenten aus Kiel wichtig. Der Bundesliga-Absteiger steht mit zwei Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz. Eine Preußen-Niederlage täte dementsprechend weh. "Das müssen wir ausblenden. Wir müssen uns nur dieses Spiel angucken und nicht um wie viel es geht", betonte Schwartz. "Wir wollen die Leistung, die Disziplin und den Mannschaftsgeist auf den Platz bekommen", führte dieser weiter aus.
Mit einem Sieg würde man mindestens an den Kielern vorbeispringen und damit definitiv den letzten Tabellenplatz verlassen. "Wir wollen vom Anpfiff an zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen", hat der Chef-Trainer eine klare Forderung an seine Mannschaft. Dann könnten die Preußen auch mit etwas mehr Selbstbewusstsein in das nächste direkte Duell gegen Fürth gehen.
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