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Ein guter Platz im Mittelfeld: Drei Gründe, warum die Tabelle für den 1. FC Köln sehr trügerisch ist

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Simon Bartsch
28 Januar, 2026
Eigentlich ist der Blick auf die Tabelle aktuell für die FC-Fans noch ein durchaus erfreulicher – zumindest für einen Aufsteiger. Doch der Schein trügt.

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)
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Als die Anfangseuphorie um die Geißböcke in den vergangenen Monaten abgeebbt ist, da begann Lukas Kwasniok darauf hinzuweisen, dass ein Platz im Mittelfeld für einen Aufsteiger doch mehr als achtbar sei und die Kölner sich voll im Soll befänden. Das ist nach den Zahlen auf dem Tableau natürlich auch schwer von der Hand zu weisen. Die Kölner belegen aktuell Rang zehn, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt auch nach den ersten Nachholspielen fünf Punkte, der auf einen direkten Abstiegsplatz sogar sechs. Es ist also noch ein wenig Puffer da, wenngleich die Situation dann doch ein wenig brisanter ist, als sie auf den ersten Blick erscheint. Und das nicht nur, weil die direkte Konkurrenz den Kölnern im Nacken sitzt.
Trügerischer Vorsprung: Tatsächlich liegen zwischen Rang zehn und Rang 15 gerade einmal zwei Punkte. Heißt: Mit einer Niederlage am Freitagabend könnten die Kölner am Sonntagabend rein rechnerisch auf Rang 15 liegen. Da aber zwei jener fünf Konkurrenten direkt gegeneinander spielen (Bremen vs. Gladbach) und der Hamburger SV es auch noch mit dem FC Bayern München zu tun bekommt, wird das auch bei einer Pleite sicher nicht passieren. Dennoch könnte es zu massiven Verschiebungen kommen – zumal die Konkurrenz mit dem Punkten begonnen hat. Mainz gewann zuletzt gegen Wolfsburg, Augsburg gegen die Bayern und St. Pauli trotzte RB Leipzig einen Zähler ab. Die Tabellensituation wird sich am Wochenende mit großer Sicherheit verschieben. Da es insgesamt gleich drei Keller-Duelle gibt – (wenn man die Begegnung der Geißböcke gegen Wolfsburg dazuzählt.)
Nur 20 Zähler: Zwar haben die Geißböcke mit 20 Zählern den zehnten Tabellenplatz erreicht und damit mehr Punkte eingesammelt als acht Konkurrenten, dennoch ist die Bilanz keine besonders gute. Denn eine schlechtere Punkteausbeute hatte ein Tabellenzehnter seit Einführung der Drei-Punkte-Regel vor genau 30 Jahren noch nicht. Nicht nur das: Es gab auch erst drei Teams, die mit 20 Zählern je einen zwölften Platz erreicht haben. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel waren die Geißböcke genau sechs Mal zum gleichen Zeitpunkt schlechter. Nur einmal verbesserten sich die Kölner durch eine beeindruckende Serie noch aus der kritischen Zone. In der Saison 10/11 lagen die Geißböcke nach dem 19. Spieltag auf dem 16. Rang, beendeten die Spielzeit aber als Zehnter. Der kommende Gegner kommt übrigens auf 19 Punkte, so schlecht war Wolfsburg in der eigenen Historie ebenfalls noch nicht.
Punkteschnitt: Aktuell erreichen die Kölner einen Punkteschnitt von rund 1,05 Zählern pro Spiel. Das ist wie man an der Tabelle unschwer erkennen kann aktuell eine mittelmäßige Ausbeute. Doch eine, die ebenfalls auf die gesamte Saison, vielleicht auf die Bundesliga-Historie betrachtet, eine kritische ist. Geht man davon aus, dass der FC die 40-Punkte-Marke knacken will, so benötigten die Geißböcke einen Schnitt von 1,17 Punkten. Nun brauchten die Bundesligisten jene 40 Zähler noch nie, um die Klasse zu halten. Tatsächlich reichten seit der Jahrtausendwende immer 37 Punkte, für den Klassenerhalt. Bei 36 wurde es mitunter kritisch – das wäre wiederum ein Punkteschnitt von 1,05. Allerdings gehört zu der Wahrheit auch, dass gerade in den vergangenen Jahren deutlich weniger Zähler ebenfalls immer gereicht haben.








































