Ärger über Dreifachwechsel beim 1. FC Köln: René Wagners Entscheidung führt zum Bruch im Spiel | OneFootball

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·3 de mayo de 2026

Ärger über Dreifachwechsel beim 1. FC Köln: René Wagners Entscheidung führt zum Bruch im Spiel

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Ärger über Dreifachwechsel beim 1. FC Köln: René Wagners Entscheidung führt zum Bruch im Spiel

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Hendrik Broschart

3 Mai, 2026

Trotz 2:0-Führung kamen die Geißböcke nicht über ein Remis gegen Union Berlin hinaus. Bei vielen Fans ist der Trainer mit verantwortlich für die verlorenen Punkte des 1. FC Köln: Hat sich René Wagner vercoacht?

Bislang waren die späten Wechsel bei den Kölnern ein echter Trumpf, dieses Mal führte die Veränderung zu einem klaren Bruch im Spiel und möglicherweise zum Punktverlust. Und René Wagner gerät in die Kritik der Fans.

René Wagner beim Spiel gegen Union Berlin

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Hendrik Broschart berichtet aus Berlin

In der Regel kann sich Union Berlin auf die bedingungslose Unterstützung seiner Fans verlassen. Gleichzeitig machen die Berliner ihrer Mannschaft aber auch deutlich, wenn ihnen etwas nicht gefällt. „Aufwachen! Aufwachen!”, schallte es am Samstagnachmittag mehrfach von den Rängen im Stadion An der Alten Försterei. Und es dauerte nicht lange, da wurden ihre Rufe erhört. Die Eisernen egalisierten einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand und kamen in einer Partie, in der es kurz so aussah, als habe der 1. FC Union Berlin drei Punkte sicher, nochmal zurück. Allein mit dem Unmut der Fans lässt sich das allerdings nicht erklären. Ein wesentlicher Grund für das Union-Comeback lag darin, dass der 1. FC Köln den Berlinern durch eine womöglich verhängnisvolle Entscheidung von René Wagner und seinem Coaching-Team die Tür geöffnet hat.

Drei Wechsel auf einen Schlag- Hat Wagner die Partie vercoacht?

Denn Wagner und Co. hielten es für eine gute Entscheidung, in der 71. Minute ihre gesamte Offensive auszutauschen. „Wir fanden, dass wir in dieser Phase den Druck am und gegen den Ball ein bisschen verloren haben“, begründete der Coach auf der Pressekonferenz nach dem Unentschieden. In erster Linie habe man dem Team für die Schlussphase einen Push verleihen wollen: „Wir wollten mit den drei neuen Spielern Energie bringen. Das war auch die Begründung, um der Mannschaft das Zeichen zu geben: ‚Ey, wir bleiben hier weiter dran, wir wollen weiter vorwärts Spielen.“

Dass Wagner die Wechsel vornahm, kam nicht von ungefähr. Denn die Partie hatte bis dahin ihren Tribut gefordert. Union Berlin hat sich in der Bundesliga einen Namen damit gemacht, Gegner in genau solche Abnutzungsgefechte zu ziehen. Das harte, körperbetonte Spiel der „Eisernen” ist in dieser Spielzeit besonders ausgeprägt: Mit 386 Fouls gegen ihre Gegenspieler liegen die Unioner ligaweit auf dem zweiten Platz hinter der TSG 1899 Hoffenheim mit 411 Fouls. Erschwerend hinzu kamen die äußeren Bedingungen: In Köpenick herrschten sommerliche Temperaturen und die pralle Berliner Sonne heizte den Rasen zusätzlich auf.

Leistungseinbruch nach Mehrfachwechsel

Nur: Bis auf wenige Ausnahmen gelang es den eingewechselten Spielern Linton Maina, Youssoupha Niang und Jan Thielmann nicht, den von Trainer Wagner erhofften Effekt herbeizuführen. Im Gegenteil: Der FC verlor in der Phase komplett den Faden, war eigentlich gerade am Drücker, hätte den Sack zu machen können. In der Schlussphase verlagerte sich Köln aufs Kontern und hatte alle Hände voll zu tun, die Berliner Angriffe abzuwehren. Und ausgerechnet den eingewechselten Akteuren unterliefen die entscheidenden Fehler. Niang hatte beim anschließenden Eckball Torschütze Tom Rothe komplett aus den Augen verloren, der nickte unbedrängt ein.

Der ebenfalls eingewechselte Thielmann ließ später Livan Burcu frei aufs Tor schießen: 2:2. Zuvor hatte Linton Maina nach einer Vorlage von Niang die einzige gute Gelegenheit, das Spiel in der Schlussphase zu entscheiden. Der Frust ließ in den Sozialen Medien nicht lange auf sich warten. „Ich glaube nicht, dass nach unserem Dreierwechsel mehr Druck auf uns war“, nahm Marius Bülter die Entscheidung in Schutz. „Union ist mehr ins Risiko gegangen.“ Zudem wies der Stürmer auf das anstrengende Spiel hin.

Ein Punktgewinn in Berlin ist keine Enttäuschung

Kurios: Union Berlin hatte nach einer knappen Stunde ebenfalls dreifach gewechselt und sich umgehen den zweiten Kölner Gegentreffer eingefangen. Durch das Unentschieden kann Köln an diesem Spieltag zwar noch nicht den Klassenerhalt zu 100 Prozent perfekt machen. Dennoch verschafft der Punkt, den die Wagner-Elf aus dem Osten Berlins entführen konnte, eine komfortable Ausgangslage: Gegen Heidenheim soll der nun perfekt gemacht werden. Spätestens dann wird auch niemand mehr über mögliche Wechselfehler reden.


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