Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben | OneFootball

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·13 de junio de 2026

Kurioser Transferstart des 1. FC Köln: Viele Abgänge, kaum Einnahmen vs. keine neuen Spieler, hohe Ausgaben

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Simon Bartsch

13 Juni, 2026

Mit dem Abschied von Denis Huseinbasic stehen beim FC acht Spieler auf der Abgangs-Seite, die Einnahmen sind aber recht überschaubar. Dem gegenüber stehen bereits hohe Ausgaben und gefühlt eben kein Neuzugang beim 1. FC Köln 2026: Acht Abgänge, wenig Einnahmen – was nun?

Drei Spieler hat der FC fest unter Vertrag genommen, aber eben keine wirkliche Neuverpflichtung. Ganz neue Spieler lassen bislang auf sich warten, obwohl Thomas Kessler schon mächtig investiert hat.

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Thomas Kessler wirkt nachdenklich

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Der Umbruch der vergangenen Saison war schon ein radikaler. Zwölf neue Spieler nahmen die Geißböcke unter Vertrag, ähnlich viele Akteure verließen den Verein fest. Auch jetzt ist schon mächtig viel Fluktuation bei den Kölnern zu verzeichnen – aber irgendwie seltsam. Nach dem bestätigten Abgang von Denis Huseinbasic am Mittwoch sind es mit Florian Kainz, Dominique Heintz, Luca Kilian, Cenk Özkacar, Kristoffer Lund, Felipe Chávez und Eric Martel nun acht Spieler, die den Verein verlassen haben. Alleine der Marktwert dieser acht Akteure wird vom Online-Portal transfermarkt.de auf mehr als 23 Millionen Euro geschätzt. Der Haken: Zu Buche steht eine mittlere sechsstellige Summe, die die Kölner angeblich für den Verkauf von Huseinbasic aus Portugal kassieren. Zwar soll dem Vernehmen nach auch eine Weiterverkaufsgebühr im Vertrag verankert sein, doch haben die Geißböcke aktuell nicht viel davon. Leihrückkehrer, auslaufende Verträge, Karriereende – der FC beginnt den nächsten Kaderumbruch, ohne zur Kasse bitten zu können.

Kaum Einnahmen, hohe Ausgaben

Dabei waren die meisten dieser Abgänge unvermeidbar oder aus taktischen und wirtschaftlichen Gründen folgerichtig. Die Abschiede lassen sich plausibel erklären. Und dennoch wirkt der Ertrag dann doch besonders enttäuschend, wenn man gleichzeitig auf die andere Seite schaut. Nach der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey stehen dort knapp 15 Millionen Euro Ausgaben. 15 Millionen für drei Spieler, die im vergangenen Jahr nach Köln geholt wurden, den Kader jetzt also keine zusätzliche Breite verleihen. Tatsächlich bezahlt der FC nun die Rechnung für drei Spieler, die im vergangenen Sommer aufgemacht wurde. Dabei sind die Verpflichtungen durchaus als sportlicher Erfolg zu bewerten. Bei Jakub Kaminski und Jahmai Simpson-Pusey war nach zuletzt eher enttäuschenden Spielzeiten jedenfalls nicht mit einer Entwicklung in diesem Ausmaß zu rechnen. Beide wurden (oder im Fall von JSP werden) deutlich unter Marktwert verpflichtet.

Viel hängt an zwei Spielern

Für den Engländer bezahlen die Kölner fünf Millionen, obwohl er neun wert sein soll. Für Kaminski 5,5, der Pole kommt jetzt auf einen Marktwert von 17 Millionen und wird den Club mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit für 20 Millionen verlassen. Dazu Tom Krauß, der sich ebenfalls zu einem Leistungsträger entwickelt hat, den die Kölner aber aufgrund der Kaufpflicht so oder so unter Vertrag nehmen mussten. Dennoch stehen da unterm Strich knapp 15 Millionen Euro Ausgaben und keine richtigen Neuverpflichtungen, so gut wie keinen Abnahmen und acht Abgängen gegenüber. Tatsächlich hängt der Transfersommer dann vor allem an zwei Namen: An Jakub Kaminski und Said El Mala. Und dann wird es so richtig kurios: Denn diese beiden Namen würden schon ausreichen, um die bisherige Transferbilanz mehr als nur auf den Kopf zu stellen. Der FC würde mit einem Verkauf beider Spieler den Rekord-Transfersommer einläuten.

In der Saison 2017/18 erlebten die Kölner mit rund 40 Millionen Euro Ausgaben und 30 Millionen Einnahmen die höchsten Transfer-Ergebnisse. Das könnte nun gebrochen werden. Es bahnt sich ein sehr verrückter Transfersommer an – und der hat gerade erst angefangen.


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