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·13 de junio de 2026
Lukas Podolski und der 1. FC Köln? „Nein, aktuell ist der FC kein Thema“

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Simon Bartsch
13 Juni, 2026
Er ist nun Ex-Fußballer, Unternehmer, Vereinsinhaber – Lukas Podolski ist sehr umtriebig. Zum Abschluss seiner sportlichen Karriere äußerte sich der 40-Jährige auch noch einmal zu seiner Beziehung zum FC.
Lukas Podolski bei einem Spiel des 1. FC Köln.
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Es sind schon besondere Einblicke, die Lukas Podolski dieser Tage in der Netflix-Doku „Poldi“ offenbart. Das Bild eines emotionalen Weltmeisters, des Familienmenschen, des Unternehmers, der dabei immer unheimlich nahbar, aber auch extrem bestimmt wirkt. Natürlich sind auch Bilder vom FC zu sehen. Dort erlebte er seine Anfänge, emotionale Momente, die am Ende in seinem Abschiedsspiel vor zwei Jahren gipfelten. Doch der Beziehungsstatus zu seinem Heimatverein, dem Club, bei dem diese beeindruckende Karriere begann, ist maximal kompliziert. Podolski und der FC sind auf unterschiedlichen Wegen unterwegs. Ob diese irgendwann noch einmal zusammenführen, ist derzeit offen. Erst vor wenigen Wochen hatte FC-Vizepräsident Ulf Sobek erklärt: „Marketingseitig gibt es auch Ideen für mögliche Projekte. Der Austausch ist da so gut, wie lange nicht mehr.“ Konkret wollte sich Sobek über mögliche Projekte nicht äußern. Allerdings auch, weil diese nicht in seinen Aufgabenbereich fallen.
Konkret wurde Podolski zu dem Thema FC nun in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger„. Darin wurde er nach einer Zusammenarbeit mit Köln gefragt: „Nein, aktuell ist der FC kein Thema. Es gab so viele Möglichkeiten, mich näher an den Verein zu binden. Aber durch die vielen Wechsel im Verein – im Management, im Umfeld – verschwimmt das immer irgendwo. Es kam nie wirklich etwas Konkretes, nichts Ernsthaftes“, sagt der Weltmeister von 2014. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es ein echtes Wollen vom 1. FC Köln ist. Daher bin ich die letzten Jahre einen anderen Weg eingeschlagen. Und Stand heute bin ich für diesen Weg glücklich.“ Das kann der ehemalige Nationalspieler durchaus sein. Podolski hat mehrere Geschäftszweige für sich entdeckt, spielte bis zuletzt bei seinem Heimatverein Gornik Zabrze und ist nun Besitzer des Clubs. 86 Prozent der Anteile hat der Ex-Spieler für weniger als eine Millionen Euro gekauft. Eine beeindruckende Karriere, während der Fußball-Karriere. „Ich habe mir selbst bewiesen, dass ich auch als Unternehmer, als Klubbesitzer, etwas bewegen kann.“
Und dann folgen Worte, die vielleicht nicht allen FC-Fans gefallen dürften. „Dasselbe hätte ich auch beim FC machen können – mit genauso viel Herzblut, vielleicht sogar mehr. Aber die Leute und der Verein wollten es nicht wirklich. Das ist schade, aber es ist so“, so Podolski, der das Thema damit aber nicht abgeschlossen hat. „Die Tür zum FC mache ich jetzt allerdings nicht zu. Denn heute sind andere Leute am Geißbockheim am Werk und andere Voraussetzungen, der Kontakt ist jetzt absolut da.“ Sportlich ist der ehemalige Offensivspieler mit dem FC allerdings nicht so richtig zufrieden gewesen. Podolski hatte sich durchaus mehr versprochen. „Das war für mich als Fan am Ende ein bisschen enttäuschend, weil man wieder gezeigt hat, dass man trotz guter Voraussetzungen da unten reinrutscht“, so der 40-Jährige. Der schleichende Prozess des Geißbockheim-Ausbaus mache den Weltmeister von 2014 sogar richtig „wütend“ – weil zu wenig passiere. Dennoch: „Ich wünsche dem FC nur das Beste. Dass man das Potenzial, das in diesem Verein und dieser Stadt steckt, irgendwann mal so nutzt, dass es für mehr reicht, als immer gegen den Abstieg zu spielen.“







































