Routine statt Rochade: René Wagner setzt beim 1. FC Köln auf eine andere Marschroute im Abstiegskampf | OneFootball

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·30 de abril de 2026

Routine statt Rochade: René Wagner setzt beim 1. FC Köln auf eine andere Marschroute im Abstiegskampf

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Simon Bartsch

30 April, 2026

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Lukas Kwasniok geht der aktuelle FC-Chefcoach wohl eher auf Nummer sicher. Denn der 37-Jährige vertraut bei seiner ersten Elf eher auf die Routiniers anstatt auf die Youngster beim 1. FC Köln: René Wagner setzt auf Erfahrung und eine gewisse Eingespieltheit.

Der Ausflug in die Bundesliga dauerte für junge Talente wie Fynn Schenten oder Cenny Neumann nicht lange. Unter Lukas Kwasniok bekamen die Nachwuchsspieler der Geißböcke noch Einsatzzeit, René Wagner hingegen setzt auf die älteren und erfahreneren Akteure und hofft auf deren Routine im Klassenkampf.

René Wagner beim Training des 1. FC Köln

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Zu Beginn der Woche ploppte mal wieder ein Transfergerücht über ein mögliches Talent auf, an dem die Kölner aktuell interessiert seien. Der 16-jährige Matej Diket soll es den Kölnern angetan haben. Mit zahlreichen Toren hat der Youngster schon Aufmerksamkeit auf sich gezogen, auch weitere Clubs aus Europa sollen interessiert sein. Unweigerlich fühlt man sich an andere Nachwuchsspieler erinnert, die bislang auf ihren Durchbruch bei den Kölnern warten. Spieler, wie Patrik Kristal, der estnischer Nationalspieler ist und in der Kölner U21 Spielpraxis sammelt. Kristal gilt als großes Talent, dem man durchaus mittelfristig den Sprung zu den Profis zutraut. Ob er gelingt, ist natürlich noch offen. Aktuell sind Spieler wie Fynn Schenten und vor allem Youssoupha Niang schon ein großes Stück weiter. Und doch nicht mehr so weit, wie es vor einigen Wochen schien. Denn unter René Wagner hat sich gerade in Sachen Aufstellung dann doch etwas verändert.

Schenten spielt aktuell keine Rolle

Fynn Schenten spielt seit seiner Erkrankung keine Rolle mehr bei den Profis, wurde seit seinem letzten Auftritt gegen den FC Augsburg nicht mehr berücksichtigt. Im Trainingslager in La Nucia hatte der Youngster den damaligen Trainer Lukas Kwasniok offenbar gänzlich überzeugt. Gegen den 1. FC Heidenheim lief der 18-Jährige bei seinem Profi-Debüt von Beginn an auf, spielte auch gegen den FC Bayern München mehr als 20 Minuten und kommt mittlerweile auf sieben Profi-Einsätze. Seit Februar spielt der Stürmer im Nachwuchs, hauptsächlich bei der U21. Eigentlich war er nun für die U19 vorgesehen, doch eine muskuläre Verletzung bremst Schenten aus. Niang war schon im vergangenen Sommer nah an Kader-Einsätzen, doch der Angreifer verletzte sich im Trainingslager, fiel lange aus. Sein Debüt gab es ebenfalls gegen Heidenheim, auch der 19-Jährige kommt mittlerweile auf sieben Einsätze. Bis zum Spiel gegen Leverkusen hatte es für den Youngster unter René Wagner nicht für den Kader gereicht.

Vermutlich aufgrund der Verletzung von Ragnar Ache wurde Niang gegen Leverkusen zur Option, kam in der Schlussphase. Aktuell deutet viel daraufhin, als würde Wagner in der heißen Saisonphase lieber auf Erfahrung statt Youngster setzen. Das erklärte der Coach zuletzt an dem Beispiel Felipe Chávez. Das Talent ist von Bayern München ausgeliehen, konnte sich bislang aber nicht durchsetzen. „Felipe ist ein Spieler, der in jedem Training Gas gibt. Er hat eine unfassbare Qualität mit dem Ball“, sagte Wagner. „Er ist aber noch sehr jung und hat wenig Bundesliga-Erfahrung. Da kann er nichts für, aber für mich als Trainer, der dafür sorgen muss, dass wir in der Klasse bleiben, greift man unter Stress auf den Spieler zurück, der die Situation schon kennt. In zehn Jahren ist er selbst der erfahrene Spieler. Dann muss der Trainer entscheiden, ob er den jungen oder den erfahrenen bringt.“

Zudem scheint Wagner ein für ihn festes Gerüst gefunden zu haben. Der Großteil der Mannschaft ist gesetzt. Vor der Saison hatte Lukas Kwasniok angekündigt, keine Stammelf zu haben, aber einen Pool aus potenziellen Start-Spielern, die zum Einsatz kommen können. Und als wollte der Trainer mit Nachdruck zu seinem Wort stehen gab es in der Hinrunde nicht zwei Spiele mit der gleichen Startelf. Das natürlich auch der Verletzungsmisere geschuldet, die setzte aber so richtig erst ab Spieltag zwölf ein. Auch Wagner wechselte bislang seine Anfangsformation immer wieder. Das aber auch aufgrund der Verletzung von Ragnar Ache oder der Sperre von Eric Martel und am kommenden Wochenende Isak Johannesson. Ganz offensichtlich ist die Marschroute für den Klassenerhalt Routine statt Rochade. Erfahrung und eine gewisse Eingespieltheit.


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